Wir sind auf dem Weg in die fürsorgliche Diktatur

Was also zu verbieten ist und was nicht, richtet sich zur Zeit nicht nach irgendwelcher Sinnhaftigkeit und auch nicht mehr nach gewachsenen Regeln und Normen.

Schon gar nicht richtet es sich nach dem Dafürhalten der Allgemeinheit. Die Entscheidung haben ideologisierte und ideologisierende Netzwerke übernommen, und die haben im Zuge der zweiten Aufklärung in den sechziger und siebziger Jahren ein meist linkes und mehrheitlich von einem fatalen Freiheitsbegriff ausgehendes Bewusstsein.

Freiheit wird verstanden als Überwindung zwischenmenschlicher Regelmechanismen, obwohl die eigentlich weitaus präziser, effektiver und gerechter sind als behördlich oder durch Gruppenterror angeordnetes Gutmenschentum.

In diesem Bewusstsein kann dann sogar klammheimliche Freude signalisiert werden, wenn, wie es vor der Wahl bundesweit geschah, Vertreter einer demokratischen, aber eben nicht linken Partei angegriffen, geschlagen und verletzt werden.

http://www.geolitico.de/2013/10/13/wir-sind-auf-dem-weg-in-die-fuersorgliche-diktatur/

Autor:

Ulrich Bormann aus Bochum

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