Kommentar: Große Betroffenheit

Als am Donnerstag die Nachricht vom Tode Sascha Lewandowskis übermittelt wurde, machte sich tiefe Betroffenheit breit im deutschen Profifußball. Nur 44 Jahre alt wurde der Trainer. Ich bin ihm nie persönlich begegnet. Via TV habe ich ihn als einen besonders sympathisch wirkenden Menschen wahrgenommen, dem der überdimensionierte Rummel um den Millionen-Zirkus offensichtlich eher unangenehm war. Gerade dafür mochte ich ihn, sein Tod schockiert mich. Mir wurde einmal mehr bewusst, dass alles was man nur von außen betrachten kann, letztlich eine Oberflächlichkeit bleibt. Hochgeachtet und hochgelobt investierte er seine ganze Kraft in den geliebten Beruf. Warum ereilt so einen ein Burnout-Syndrom? Er hatte sportlichen Erfolg, er formte viele Spieler. Nach den Statements einiger seiner einstigen Schützlinge prägte er sie nicht nur taktisch oder technisch, sondern auch menschlich. Gleichzeitig besteht der Verdacht auf Kindesmissbrauch. Der Blick von außen bleibt ein oberflächlicher.

Autor:

Marc Keiterling aus Mülheim an der Ruhr

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

11 folgen diesem Profil

1 Kommentar

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.