Solidarität zeigen: Am 29. April startet der 2. Lauf gegen Brustkrebs

Sie setzten sich für den Verein „Aktiv gegen brustkrebs“ ein und wollen das Thema aus der Tabuzone herausholen. Foto: nken
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  • hochgeladen von Andrea Schröder

„Nach der hervorragenden Resonanz und soviel positivem Input blieb uns nichts anderes übrig - es wird auch 2012 einen Solidaritätslauf gegen Brustkrebs geben“, kündigt Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz, Chefärztin des Brustzentrums und der Frauenklinik der Augusta-Kranken-Anstalt, augenzwinkernd und gleichermaßen erfreut die Neuauflage der sportlichen Aktion an.

Deswegen heißt es am letzten Samstag im April erneut „Bochum läuft“ – und das für einen guten Zweck. Wenn am 29. April um 11 Uhr das Warm-Up zum 2. Solidaritätslauf gegen Brustkrebs beginnt, hoffen die Organisatoren auf einen ähnlich positiven Zuspruch wie bei der Premiere, bei der im vergangenen Jahr rund 700 Teilnehmer durch den Stadtpark walkten und joggten.

Unter ihnen auch Melanie Paschke, die sich vor allem von der entspannten und angenehmen Atmosphäre der Aktion begeistert zeigte. Auch wenn es bei dem Lauf nicht um Zeiten und Leistungen geht, Ehrgeiz hat die ehemalige „First Lady“ des deutschen Sprints dennoch entwickelt. „Mich hat es mächtig gewurmt, dass ich die Strecke im letzten Jahr nicht geschafft habe“, gibt die einstige Spitzensprinterin unumwunden zu. Und so hat sie „den inneren Schweinehund überwunden“, sich ein Vierteljahr auf den Lauf vorbereitet und bringt es mittlerweile auf stattliche 12 Kilometer Laufstrecke. Statt wie im Vorjahr zu walken, wird die 42-Jährige in diesem Jahr gemeinsam mit Sabine Braun und Günter Koch durch den Stadtpark joggen und zudem das Aufwärmprogramm für die Teilnehmer übernehmen.

Unterstützt wird der Lauf, der vom Verein „Aktiv gegen Brustkrebs“ initiiert und ins Leben gerufen wurde, auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Partnern. Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Bochum ist federführend für den organisatorischen Ablauf zuständig, die Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene rührt die Werbetrommel und die Krankenkassen AOK und Barmer GEK setzen sich gemeinsam für die unterstützenswerte Aktion ein.

„Mit diesem Lauf wird das Thema Brustkrebs aus der Tabuzone geholt“, hebt Dirk Bergmann, Regionalgeschäftsführer der Barmer, eine der Intentionen des Solidaritätslaufes hervor. Eine weitere ist es, den Verein „Aktiv gegen Brustkrebs“ und dessen Arbeit in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. „Der Name des Vereins ist Programm“, so die Vorsitzende Marina Grochowski. Vor zwei Jahren gegründet, will man darauf aufmerksam machen, dass Sport sowohl präventiv großen Einfluss hat und sich zudem positiv auf den Heilungsprozess von Brustkrebserkrankungen auswirkt. „Wir wollen zu mehr sportlicher Aktivität motivieren. Denn Studien belegen, dass zum Bespiel regelmäßiges Laufen das individuelle Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, senkt“, so Gabriele Bonatz. Parallel dazu steht der Verein Kindern betroffener Frauen zur Seite, hat ein mittlerweile umfangreiches Kursprogramm im Angebot und lädt regelmäßig zu Expertenmeetings ein. as

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