VfL Bochum - 1. FC Union Berlin: 0:4 - Stimmen zur bisher höchsten Saisonniederlage des VfL

Unter dem Motto "Wir zimmern für den VfL Bochum" unterstützte die Zimmerer-Innung Bochum den VfL gegen Union Berlin.
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  • Unter dem Motto "Wir zimmern für den VfL Bochum" unterstützte die Zimmerer-Innung Bochum den VfL gegen Union Berlin.
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Mit einer Niederlage im heimischen rewirpower-Stadion startete der VfL Bochum in die Rückrunde der Zweiten Bundesliga. Vier Tore schossen die Eisernen aus dem Osten Berlins an der Castroper Straße und fügten der Neururer-Truppe die erste Niederlage der laufenden Saison mit mehr als einem Tor Unterschied zu und machten das bisher ordentliche Torverhältnis zunichte.

13.177 Zuschauer waren an die Castroper Straße gekommen und unterstützten ihr Team nach Kräften. Umso beachtlicher die Unterstützung der Fans, die trotz des 0:4-Rückstandes hinter ihrer Mannschaft standen. "Diese 12.000 blau-weißen Anhänger sind die Basis, weitere Zuschauer können in erster Linie durch gute Leistungen ins Stadion gelockt werden", so die Erkenntnis der Verantwortlichen.

Peter Neururer (Cheftrainer VfL Bochum 1848):
Erst einmal meinen Glückwunsch an Union zu diesem völlig verdienten Sieg. Es gibt für uns heute nur einen wirklich positiven Aspekt und zwar das Publikum, das uns trotz des Spielverlaufs großartig unterstützt hat. Wir wollten heute einen ganz großen Schritt in die richtige Richtung machen und endlich unserem Anspruch, eine Macht im eigenen Stadion zu sein, gerecht werden. Die Enttäuschung ist nun natürlich riesengroß. Wir haben nicht richtig ins Spiel gefunden. Im Mittelfeld haben wir den Gegner nur begleitet, das hat Union hervorragend ausgenutzt. Die Änderungen, die wir in der Pause vorgenommen haben, konnten erst gar nicht greifen, weil wir direkt nach Wiederanpfiff das 3:0 kassiert haben. Durch die deutliche Niederlage haben wir unser bis dato ordentliches Torverhältnis kaputt gemacht. Diese Mannschaft ist imstande aufzustehen und aus Fehlern zu lernen. Dieser Lernprozess muss natürlich schon in dieser Woche losgehen. Gegen Dresden wollen wir wieder punkten.

Uwe Neuhaus (Cheftrainer 1. FC Union Berlin):
In den letzten Wochen haben wir viel auf die Nuss bekommen. Heute können wir mit einem richtig geilen Gefühl nach Hausen fahren und das auch einfach genießen. Wir haben eine brutale Effektivität an den Tag gelegt, die nicht jede Woche möglich ist. Die starke Leistung von Christopher Quiring hat sich in den letzten Wochen angedeutet. Es war eine Frage der Zeit, bis er von Anfang an spielen und treffen wird. Das 3:0 und 4:0 direkt nach der Halbzeit hat uns natürlich nochmal sehr viel Sicherheit gegeben. Die Bochumer haben alles versucht. Die Zuschauer haben trotz des 0:4 hinter der Mannschaft gestanden, so etwas erlebt man nicht alle Tage – Hut ab!

Andreas Luthe (VfL Bochum 1848): Die konsequente Rückwärtsbewegung, so wie in den letzten Spielen, hat heute bei uns in vielen Situationen gefehlt. Nur Begleitschutz geben, das bringt gegen eine Spitzenmannschaft wie Union nichts. Aus dieser deutlichen Niederlage kann jeder seine Schlüsse ziehen. Wir haben die Mittel um es besser machen zu können, das haben wir in den letzten Wochen gezeigt. Daran müssen wir wieder anknüpfen. Bis zum heutigen Tag gab es in diesem Jahr noch keine Mannschaft, die uns so dominiert hat. In Dresden, vor der Winterpause, wollen wir auf jeden Fall noch mal einen Sieg einfahren.

Felix Bastians (VfL Bochum 1848): Das Ergebnis war verdient, weil wir es einfach nicht geschafft haben, die defensive Stabilität umzusetzen. Die Umschaltbewegung nach hinten war schlecht. Wir haben den Gegnern viel zu viele Räume gegeben. Am Anfang haben wir gar nicht schlecht gespielt, haben uns nach der Pause viel vorgenommen. Das dritte Tor kam schnell nach der Pause, da war alles entschieden.

Danny Latza (VfL Bochum 1848): Wir haben katastrophal gespielt. Wir kamen heute nicht in die Zweikämpfe. Man kann froh sein, dass wir nicht noch ein fünftes und sechstes Tor bekommen haben. Wir müssen das Spiel analysieren, die Fehler aufarbeiten und Freitag in Dresden vieles besser machen.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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