Dank der Opelaner an Herbert Grönemeyer

Es war ein Heimspiel im Rewirpower-Stadtion. | Foto: Foto Molatta
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"Mit großem Beifall hat die Bochumer Opelbelegschaft Deine Grußworte während der Belegschaftsversammlung entgegengenommen. Viele Beschäftigte von Opel waren bei Deinem Konzert im Ruhrstadion und waren begeistert und Stolz, als die Bochum-Hymne während des Konzerts der Opelbelegschaft gewidmet wurde", schreibt Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel an Herbert Grönemeyer.

Wieder einmal schwebt das Damoklesschwert einer Schließung über dem Bochumer Werk. Seit vielen Jahren begleitet diese Drohung die Menschen im Betrieb, ihre Familien und in der Region. Mehr als 45.000 Menschen sind derzeit vom Bochumer Opel-Werk abhängig. "Eine Schließung von Opel-Bochum wäre absolut unsinnig. Wir sind derzeit das produktivste Werk mit der höchsten Auslastung und der Alleinproduzent des Zafira und weiterer Modelle. Wir sind nachweisbar ein wichtiger Teil des Opel-Konzerns. Eine Schließung von Opel-Bochum würde die Marke Opel nachhaltig schädigen", so Einenkel weiter.

Die Opelanerinnen und Opelaner in Bochum und im ganzen Ruhrgebiet stehen zur Marke Opel. Sie hängen mit dem Herzen und ihrer wirtschaftlichen Existenz an diesem Werk. "Die Beschäftigten bei Opel haben bereits bis über die äußerste Schmerzgrenze hinaus Belastungen in Kauf genommen. Aber wir sind es jetzt leid, weiterhin die Zeche für die Fehler des Managements zu bezahlen", macht der Betriebsratsvorsitzende deutlich. "Die Menschen bei Opel und ihre Familien wollen ihr Leben planen und nicht von dem Willen einiger weniger Aktionäre abhängig sein. Wir haben dieses Unternehmen groß gemacht. Wir werden es niemals zulassen, dass die Manager dieses Unternehmen und das Bochumer Werk an die Wand fahren."

Bisher konnten die Opelaner alle Schließungspläne verhindern. Auch diesmal werden sie das Aus für das Bochumer Werk nicht zulassen. "In Bochum ist die Seele von Opel mit 50 Jahre Autobauer-Tradition. Opel ist Bochum und Bochum ist Opel. Opel ohne das Bochumer Werk ist nicht vorstellbar", so Rainer Einekel. "Die Menschen im Revier leben Solidarität. Deine Solidaritätserklärung und Dein Auftritt ist ein starkes Stück Solidarität. Es gibt uns Kraft und macht Mut für die schwierigen Auseinandersetzungen."

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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