„Handball in die Grundschule“ ist auf Erfolgskurs - Vereine und Schulkinder profitieren von der Kooperation

„Um-Werfender“ Start des Handball-Projekts mit (von links): Andrea Donat (Chefredakteurin Radio Bochum), Greta Steilmann (TV Wattenscheid01), Gabi Reimus (HC Bochum), Fritz Hüttebreuker (VfL Bochum), Björn Pinno (Sports UP), Detlev Klausing (Westdeutscher Handballverband), Bernd Kruse (Fleischwaren Kruse), Uwe Gehrmann (Autohaus Wicke), Sabine Rump (Teutonia Riemke), Steffen Lüning (Sports UP) und Kai Krischnak (Stadtwerke Bochum). | Foto: Molatta
  • „Um-Werfender“ Start des Handball-Projekts mit (von links): Andrea Donat (Chefredakteurin Radio Bochum), Greta Steilmann (TV Wattenscheid01), Gabi Reimus (HC Bochum), Fritz Hüttebreuker (VfL Bochum), Björn Pinno (Sports UP), Detlev Klausing (Westdeutscher Handballverband), Bernd Kruse (Fleischwaren Kruse), Uwe Gehrmann (Autohaus Wicke), Sabine Rump (Teutonia Riemke), Steffen Lüning (Sports UP) und Kai Krischnak (Stadtwerke Bochum).
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Fünf Handball-Vereine der Stadt (VFL Bochum, Bochumer HC, TV Wattenscheid 01, SG Linden-Dahlhausen und Teutonia Riemke) sind an der Nachwuchsinitiative der Sports UP gGmbH beteiligt. Initiator von „Handball in die Grundschule“ ist die gemeinnützige Organisation Sports UP, die als Koordinator zwischen den Schulen und Vereinen fungiert. „Wir sorgen dafür, dass eine professionelle Betreuung der Kinder durch die Vereine gewährleistet wird. Die Schulen erhalten so ein kostenloses wie verlässliches sportliches Zusatzangebot, während die Vereine ihre Vorzüge und den Spaß am Sport vermitteln“, erklärt Geschäftsführer Björn Pinno.

Grundschüler ab der zweiten Klasse werden dabei mit dem Handball-Sport durch Trainer in der Schule vertraut gemacht und der Weg der Kinder in die Sportvereine gefördert. Die jeweiligen Trainingsmaßnahmen werden bei „Handball in die Grundschule“ durch Sports UP individuell auf die Anforderungen und Gegebenheiten der Schulen abgestimmt. Dabei werden Handballtrainer für die Dauer von vier bis sechs Wochen in die regulären Schulsportstunden vor Ort eingebunden. Zum Abschluss nimmt der gesamte Klassenverband an einem Vereinstraining des Kooperationsvereins teil.

Die Resonanz ist groß, Vereine profitieren

Die Resonanz auf das Angebot ist sowohl von den Schulen als auch den teilnehmenden Vereinen groß: Von der Grundschule Hofstede, die erstmals an dem Projekt teilnimmt, haben sich bereits elf Kinder beim kooperierende Verein Teutonia Riemke angemeldet. „Für uns ist das eine tolle Nachwuchsarbeit“, freut sich Sabine Rump, Jugendleiterin von Teutonia Riemke.
„Das ist ein tolles Projekt, das die Akteure Schule und Verein erfolgreich verbindet“, sagt auch Kai Krischnak, Pressesprecher der Stadtwerke Bochum. Der Energieversorger unterstützt mit weiteren lokalen Betrieben „Handball in die Grundschule“ und ist der Hauptsponsor für die kommenden Stadtwerke Bochum - Grundschulmeisterschaften. Das Turnier, an dem möglichst viele Bochumer Grundschulen teilnehmen sollen, wird am 30. Mai im Hallenkomplex an der Markstraße stattfinden. Den Gewinnern winkt dabei eine besondere Überraschung: „Der Westdeutsche Handballverband hat uns als neuer Partner den Aufenthalt in einem Leistungszentrum des Verbands als Preis für die Stadtwerke Bochum Grundschulmeisterschaften gestiftet“, freut sich Björn Pinno von Sports UP.

Anmeldungen zum Turnier

Dort hat der Handballnachwuchs noch einmal intensiv die Gelegenheit, seine sportlichen Kenntnisse zu vertiefen und ein echtes Profitraining zu absolvieren. Die Anmeldungen für das Turnier laufen noch: Interessierte Schulen können sich per Mail (bufdi@hidg.de) anmelden. Überregional geht es für die Handball-Kinder direkt am 31. Mai mit dem „Ruhrgebiets-Cup“ weiter. Dort treten die Handballmannschaften aus fünf verschiedenen Städten gegeneinander an. Als größtes Handball-Nachwuchsprojekt im Ruhrgebiet arbeitet „Handball in die Grundschule“ in Bochum, Witten, Wetter und Hattingen mit zwölf Vereinen und rund 25 Schulen zusammen. Im Jahr 2014 konnten so rund 1.300 Kinder in Kontakt mit der Sportart Handball gebracht werden. Die teilnehmenden Vereine konnten sich über knapp 80 neue Anmeldungen freuen.

Autor:

Andrea Schröder aus Bochum

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