Diakonie baut an der Osterfelder Straße ein Gesundheitszentrum

Ein dreiteiliger Gebäudekomplex wird an der Osterfelder Straße auf dem Gelände des noch existierenden Evangelischen Gemeindehauses entstehen.
  • Ein dreiteiliger Gebäudekomplex wird an der Osterfelder Straße auf dem Gelände des noch existierenden Evangelischen Gemeindehauses entstehen.
  • Foto: Diakonie
  • hochgeladen von Judith Schmitz

Die Innenstadt bekommt an einem ihrer wichtigsten Punkte ein neues Gesicht. Die Diakonie baut auf dem Gelände des Evangelischen Gemeindehauses an der Osterfelder Straße ein Gesundheitszentrum.

Sobald das Martinszentrum am Pferdemarkt fertig gestellt ist, wird das Filetstück in der Innenstadt von der Evangelischen Kirche an die Diakonie übergeben. Kommt nichts dazwischen, ist es im April des nächsten Jahres soweit. Dann beginnen auf dem rund 2.295 Quadratmeter großen Grundstück die Arbeiten für einen dreiteiligen Gebäudekomplex. Im vorderen Teil, direkt an der Osterfelder Straße, soll ein Gesundheitszentrum enstehen. Dort möchte die Diakonie Unternehmer und Dienstleister aus der Gesundheitsbranche als Mieter gewinnen.

Das geplante Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 1.210 Quadratmetern wird ein circa 115 Quadratmeter großes Ladenlokal beinhalten sowie Büros und Nutzflächen ausweisen. Im unteren Teil ensteht eine Tiefgarage mit direktem Zugang zum Gebäude.

Im hinteren Teil des Komplexes entstehen barrierefreie Wohnungen. „Gerade in Innenstädten gibt es immer noch zu wenig seniorengerechten Wohnraum“, weiß Pfarrer Johannes Schildmann vom Diakonie-Vorstand. „Daher planen wir neben dem Gesundheitszentrum noch zwei ,Wohnen mit Service‘-Häuser mit circa 22 barrierefreien Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe.“ Das Konzept „Wohnen mit Service“ umfasst neben barrierefreien Wohnungen individuell wählbare Serviceleistungen, vom Hausmeisterdienst über Hauswirtschaftshilfen und Pflegeunterstützung bis hin zu Freizeitangeboten.

„Dass das Gelände weiterhin in kirchlicher Nutzung bleibt, hat es uns allen leichter gemacht, sich zu trennen“, sagt Ulrich Schulte, Pfarrer der Evangelischen Altstadtgemeinde und Vorsitzender des Presbyteriums. Das alte Gemeindehaus wird während des Baus des Martinszentrums weiter genutzt, nach dessen Fertigstellung aber abgerissen.

Mit der Fertigstellung rechnet die Diakonie Mitte des Jahres 2015.

Das Investitionsvolumen liegt bei rund 4,3 Millionen Euro, hinzu kommt noch der Betrag, den die Diakonie an die Evangelische Gemeinde für das Grundstück an der Osterfelder Straße gezahlt hat.

Vermarktet wird der gewerbliche Nutzraum über GJ Immobilien. Infos gibt es unter Tel. 02045/4142585.

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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