"Zwangsaufenthalt" an der Wasserwerkstraße
Fast eine Stunde im Fahrstuhl gefangen

Die Feuerwehr musste zwei Personen aus einem feststeckenden Aufzug befreien.
  • Die Feuerwehr musste zwei Personen aus einem feststeckenden Aufzug befreien.
  • Foto: Bildquelle: Stadtanzeiger
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"Plötzlich blieb der Fahrstuhl stecken. Wir haben mehrfach den Notrufknopf gedrückt und dann auch Kontakt mit dem Notdienst gehabt. Doch es tat sich nichts", berichtet Bettina Klasen über ihren "Zwangs-aufenthalt" in einem Aufzug an der Wasserwerkstraße in der vergangenen Woche. 

Ihre Schwester und sie hätten 55 Minuten in der nur einen Quadratmeter großen Aufzugskabine ausgeharrt, sagt unsere Leserin. "Weil der Servicemitarbeiter der Aufzugsfirma einfach nicht auftauchte, hat meine Tochter schließlich die Feuerwehr alarmiert."

Die Feuerwehr war binnen weniger Minuten da und befreite die "Gefangenen" aus dem Aufzug, "der schon des Öfteren defekt war."

Das sagt die LEG
Man bedauere den Vorfall, erklärte ein Sprecher der zuständigen Wohnungsunternehmens LEG auf Nachfrage. Es könne jedoch "immer mal vorkommen, dass ein Fahrstuhl stecken bleibt. Das können wir und unser zuständiger Dienstleister leider nicht völlig ausschließen, auch wenn wir das gerne tun würden."

Die Fahrstühle würden, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, jährlich durch Sachverständige des TÜV bzw. der Dekra gewartet und kontrolliert.
Mit der Fahrstuhlfirma habe man einen sogenannten „Full-Service-Vertrag“ abgeschlossen. Das bedeute unter anderem, dass bei Bedarf nötige Reparaturen automatisch beauftragt und durchgeführt würden. "Der Notfallknopf wird von dem für uns tätigen Dienstleister sogar täglich getestet. Er funktioniert einwandfrei. Ausfälle wie dieser sind übrigens absolute Ausnahmen. In der Regel laufen die Fahrstühle durchgängig", sagt der LEG-Sprecher.

"Der für uns tätige Fachbetrieb übernimmt im Störfall alle weiteren Schritte und kümmert sich auch um gegebenenfalls stecken gebliebene Personen im Aufzug." Der LEG liege jedoch die Information vor, so der Sprecher weiter, "dass im vorliegenden Fall die Betroffenen bereits nach wenigen Minuten die Feuerwehr gerufen haben, weil es ihnen zu lange gedauert hat, sodass das zuständige Fachunternehmen seine Aufgabe gar nicht wahrnehmen konnte."
Das wiederum bestreiten die Betroffenen. "Wir saßen knapp eine Stunde im Aufzug fest. Dafür gibt es mindestens zehn Zeugen!"

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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