Politik bildet Arbeitskreis
Kanadagänse in Castrop-Rauxel sind zum Problem geworden

Eine hohe Fortpflanzungsrate sowie das Fehlen natürlicher Feinde haben in den letzten Jahren zu einer starken Ausbreitung der Gänse im Stadtgebiet geführt.
  • Eine hohe Fortpflanzungsrate sowie das Fehlen natürlicher Feinde haben in den letzten Jahren zu einer starken Ausbreitung der Gänse im Stadtgebiet geführt.
  • Foto: Ulrike von Preetzmann
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Kanada- und Nilgänse sind nicht erst seit diesem Jahr oft in Parks, Wäldern und zeitweise auch in der Altstadt zu sehen. Gerade eine hohe Fortpflanzungsrate sowie das Fehlen natürlicher Feinde haben in den letzten Jahren zu einer starken Ausbreitung der Gänse im Stadtgebiet geführt. Mehr und mehr werden durch die großen Populationen die negativen Folgen für städtische Gewässer, Grünanlagen aber auch für Bürger deutlich.

Daher beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am 25. Juni einstimmig einen „Arbeitskreis Kanada- und Nilgänse im Stadtgarten“ einzurichten, der sich nun dieser Thematik annehmen soll. In dieser Woche fand die erste Sitzung mit Vertretern von SPD, CDU, FDP, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke, FWI sowie Stadtverwaltung und dem EUV Stadtbetrieb statt.

Im Zuge der Sitzung stellte der Arbeitskreis unter anderem Probleme wie Attacken auf Menschen während der Brutzeit, starke Verkotung der Wege und Grünanlagen sowie die Verdrängung heimischer Wasservögel fest. Darüber hinaus drohen auch Gewässer im Sommer durch die extreme Verkotung umzukippen. Stadtbaurätin Bettina Lenort: „Der Stadtgarten ist zu einem Hotspot für eingewanderte Wildgänse geworden, denn sie lieben grüne Wiesen und Wasser. Es gibt nicht die eine Methode, mit der man den Wildgans-Populationen alleine Herr werden kann. Daher haben wir gemeinsam eine Kombination verschiedener Maßnahmen entwickelt, die auf den Stadtgarten abgestimmt ist.“

Lösungsansätze

Als mögliche Lösungsansätze sollen künftig Teile des Gewässerrandes im Stadtgarten umgestaltet werden. Dabei werden diese mit niedrigen Bodendeckern abgepflanzt, um den Gewässerrand für Gänse als Fluchttiere unattraktiv zu gestalten. Darüber hinaus können durchaus Veranstaltungen bzw. Aktivitäten im Umfeld des Teiches stattfinden, damit der Bereich für die Gänse zu unruhig wird. Um auch die Wege besser reinigen zu können, prüft die Verwaltung zudem, ob und wie mittelfristig der Wegebelag und die Beleuchtung angepasst werden können.

Auch sollen Informationskampagnen sowie Beschilderungen künftig und Bürger verstärkt über die negativen Folgen der Fütterung der Gänse aufklären.

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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