Begegnungszentrum wird ausgebaut
Devrim Ozan ist neuer Quartiersmanager der AWO

Tauschten sich über das Quartiersprojekt im Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrum aus (v.l.): Bürgermeister Rajko Kravanja, Quartiersmanager Devrim Ozan, Dieter Ricken (KGV Castrop-Rauxel-Süd), Anne Lehwald (Repair-Café), Verena Weber, Projektleiterin Quartiersentwicklung der AWO Bezirk Westliches Westfalen, und Einrichtungsleiter Markus Pudel.
  • Tauschten sich über das Quartiersprojekt im Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrum aus (v.l.): Bürgermeister Rajko Kravanja, Quartiersmanager Devrim Ozan, Dieter Ricken (KGV Castrop-Rauxel-Süd), Anne Lehwald (Repair-Café), Verena Weber, Projektleiterin Quartiersentwicklung der AWO Bezirk Westliches Westfalen, und Einrichtungsleiter Markus Pudel.
  • Foto: Demuth
  • hochgeladen von Vera Demuth

Seit gut zweieinhalb Jahren gibt es das Quartiersprojekt „Unser Zuhause im Quartier“ im Wilhelm-Kauermann-Seniorenzentrum der AWO an der Bahnhofstraße 83a. Seitdem hat sich die stationäre Einrichtung für Menschen im Quartier geöffnet. Leben ins Haus bringen unter anderem die Selbsthilfegruppe Pflegender Angehöriger, das Repair-Café, CAS-TV, die Basisgruppe „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ und der Seniorenbeirat.

Nun ist das dreijährige AWO-Projekt, das von der Deutschen Fernsehlotterie zu 80 Prozent gefördert wird, um zwei Jahre bis Februar 2022 verlängert worden. Zudem ist mit Devrim Ozan (42) seit dem 1. November ein neuer Quartiersmanager vor Ort, der das von seinem Vorgänger Oliver Becker gestartete Quartiersprojekt fortführen und das Seniorenzentrum weiter als Begegnungszentrum ausbauen wird.
So lautet ein Vorschlag, der in der Steuerungsgruppe des Projekts aufgekommen ist, die Zielgruppe auszuweiten und künftig auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen einzubinden. Jugendliche dagegen will das Repair-Café ansprechen, das sich einmal monatlich im Seniorenzentrum trifft. Langfristig sollen sie durch einen Mentor an die handwerklichen Tätigkeitsbereiche herangeführt werden, so Organisatorin Anne Lehwald.
Die Steuerungsgruppe selbst möchte Devrim Ozan weiter vergrößern. „In Recklinghausen ist die Politik mit drin“, erklärte er, was Bürgermeister Rajko Kravanja sofort aufgriff: „Das nehme ich gern mit.“ Kravanja bezeichnete das Quartiersprojekt als vorbildlich, weil es Ansprechpartner im Stadtteil und Räume der Begegnung biete.

E-Rikscha anschaffen

Eine weitere Idee von Ozan sowie dem ADFC fand Kravanja ebenfalls unterstützenswert. Der Quartiersmanager möchte eine E-Rikscha anschaffen, mit der vom ADFC geschulte Fahrer Senioren herumfahren und dabei ins Gespräch kommen. „Wir unterstützen die E-Rikscha gern. Irgendwo werden wir die Spenden zusammenkriegen“, sagte Kravanja. „Ich mache die erste Tour.“
Weitere Ideen Devrim Ozans betreffen ein Quartiersfest auf dem Europaplatz und Urban Gardening. „Das wertet die Umgebung auf“, so Ozan über das Gartenprojekt. Denkbar wäre es, sich hier mit dem benachbarten KGV kurzzuschließen. Wie der Vereinsvorsitzende Dieter Ricken berichtete, sind die Bewohner des Seniorenzentrums regelmäßige Gäste in der Kleingartenanlage. Ricken kann sich auch vorstellen, dass der KGV bei einem gemeinsamen Fest hilft.
Quartiersmanager Devrim Ozan ist unter Tel. 02305/103399 und per E-Mail an qtm-castrop-rauxel@awo-ww.de zu erreichen.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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