Dinslakener Songwriterin regt lyrisch zum Nachdenken an
Fuchsfeld rappt

Fuchsfeld alias Anna Voßkamp lebt zurzeit in Köln. Foto: Nils Voßkamp
  • Fuchsfeld alias Anna Voßkamp lebt zurzeit in Köln. Foto: Nils Voßkamp
  • hochgeladen von Harald Landgraf

 Die Dinslakenerin Anna Voßkamp ist unter dem Namen "Fuchsfeld" bekannt, sie schreibt deutsche lyrische Texte zum Nachdenken. Am folgenden Freitag ist sie live auf dem Schulhof der ehemaligen Johannesschule zu hören, zusammen mit "Mags", mit der sie in einer "Songwriter-WG" in Köln lebt.

Voßkamp ist vielseitig, spielt Gitarre, Klavier, Ukulele. "Ich bin keine Virtuosin, sondern nutze die Instrumente als Mittel zum Zweck, um Songtexte transportieren zu können." Und die sind überwiegend melancholisch angehaucht. "Ich schreibe eher, wenn es mir schlecht geht", sagt Fuchsfeld. "Das geht nicht wenigen Künstlern so, dass die Muse durch einen melancholischen Zustand erreicht wird." Die 25-jährige Studentin beschäftigt sich auch viel mit Rhythmik, hat angefangen, Rap- Texte zu schreiben. Da passe sogar mehr Inhalt rein, um sich auszudrücken. Diese Musik sei bei ihren Auftritten auch immer gut angekommen.
In den Jahren 2010 bis 2012 war sie bei der Band "Short Bus" in Dinslaken dabei, damals spielte sie E-Bass. Das ist zwar lange her, aber wirkt noch bis heute, denn die Band lebt derzeit unter dem Namen "Faser" wieder auf, dieses Mal mit der Leadstimme Voßkamps. Sogar ein Album wird gerade geschnitten, das Release der neuen CD ist noch 2020 zu erwarten.
Mit dem Musizieren begonnen hat Voßkamp, als sie 15 Jahre alt war, als sie auf der Gitarre "klimperte", wie sie erzählt, ab und zu hatte sie mal ein Cover gespielt. Mit 17 inspirierte sie dann ein Auftritt von Gisbert zu Knyphausen stark. "Durch seine ehrliche Musik", sagt sie heute, was einen Kontrast zu der üblichen Radiomusik darstellte. Texte hatte sie schon immer geschrieben, mal englisch mal deutsch - bei deutsch ist es dann geblieben. Seit Ende 2013 studiert sie Erziehungswissenschaften.
"Meine Musik habe ich lange Zeit nur für mich alleine gespielt", blickt die Musikerin zurück. "Mit meinen Texten mache ich mich sehr nackt und angreifbar, das war der Grund, dass ich das nur für mich alleine praktiziert habe." Später habe sie bei Auftritten dann aber bemerkt, dass die Texte so metaphorisch sind, dass jeder individuell seine Deutung darein bringen kann und die Texte auf sich selbst bezieht. "Das habe ich schon oft als Rückmeldung bekommen", sagt Voßkamp, die seit Jahren in Köln lebt und dort auch ihre heutige Mitbewohnerin "Mags" kennenlernte.
"In Köln braucht man Connection", sagt die angehende Erzieherin, "die Musikszene erschlägt einen." Gut, dass sie da Dinslaken treu bleibt und wie in den Jahren zuvor hin und wieder ein Konzert gibt, wie jenes auf dem Schulhof des Theaters Halbe Treppe an der Teerstraße 2 am Freitag, 26. Juni, 19.30 Uhr. Karten gibt's es nur im VVK für 12,50 Euro bei der Stadtinfo oder online unter reservix.de.

Kontakt

Zu hören unter:
soundcloud.com/fuchsfeld (Hier ist der Tracke "Theo" zu hören) 
instagram.com/fuchsfeld
Kontakt unter:
fuchsfeld@web.de
Band
facebook.com/FASERMUSIK

Autor:

Harald Landgraf aus Dinslaken

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