Betrüger nutzen WhatsApp
"Hallo Mama! Ich habe eine neue Telefonnummer!"

Der neue Enkeltrick: Betrüger nehmen über einen Messenger-Dienst mit einer dem Opfer unbekannten Rufnummer Kontakt auf.
  • Der neue Enkeltrick: Betrüger nehmen über einen Messenger-Dienst mit einer dem Opfer unbekannten Rufnummer Kontakt auf.
  • Foto: Symbolbild Pixabay
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Die Polizei warnt vor einer neuen Variante des Enkeltricks. Bis jetzt sind drei Personen aus Wesel, Kamp-Lintfort und Moers Opfer geworden. Zum Glück haben alle drei kein Geld überwiesen.

Die Taten laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Die Täter nehmen über einen Messenger-Dienst (wie in den oben genannten Fällen WhatsApp) mit einer dem Opfer unbekannten Rufnummer Kontakt auf.

In der Regel wird das Opfer mit "Hallo Mama! Ich habe eine neue Telefonnummer." oder ähnlichem angesprochen. Die Kontaktaufnahme wird damit begründet, dass zum Beispiel das eigene Handy verloren wurde.

Als nächstes wird das Opfer aufgefordert, die neue Nummer zu speichern. Kurze Zeit danach geht die nächste Nachricht ein, dass beispielsweise eine offene Rechnung von mehreren Tausend Euro bezahlt werden müsse.

Die oder der angebliche "Tochter" oder "Enkel" habe aber wegen der Umstände keine Möglichkeit, auf Online-Banking zuzugreifen, um so Geld zu überweisen.

Verbunden ist die Info mit der Bitte, Geld auf ein unbekanntes Konto zu überweisen, um so die angeblich offene Rechnung zu bezahlen. Das Geld würde dann in wenigen Tagen an das Opfer zurückgezahlt werden, was jedoch nicht geschieht.

Tipps der Polizei:

  • Gehen Sie auf keinen Fall auf Geldzahlungsforderungen über Messenger-Dienste ein.
  • Wenn Sie auf diese Weise von einer oder einem angeblich Bekannten oder Verwandten unter einer fremden Nummer kontaktiert werden, fragen Sie unter den Ihnen zuvor bekannten Erreichbarkeiten persönlich nach, ob tatsächlich die Nummer gewechselt wurde.
  • Nehmen Sie eine fremde Nummer nicht sofort als Kontakt auf.
  • Informieren Sie Ihr kontoführendes Geldinstitut, um eventuell getätigte Überweisungen anzuhalten oder rückgängig zu machen.
  • Wenn sie Opfer geworden sind, informieren Sie die Polizei unter 110. Nur so erhält die Polizei Kenntnis von der Straftat und kann die Täterinnen oder Täter verfolgen. Außerdem erhält sie dadurch Informationen zum Ausmaß des Deliktes und kann Zusammenhänge herstellen und eventuell Tatserien erkennen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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