Maschinenhaus auf Leopold ist jetzt Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Das fast hundertjährige Maschinenhaus der Zeche Fürst Leopold mit wertvollem historischem Maschinenbestand befindet sich nun in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
  • Das fast hundertjährige Maschinenhaus der Zeche Fürst Leopold mit wertvollem historischem Maschinenbestand befindet sich nun in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
  • Foto: Klaus-Peter Schneider
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Die RAG AG hat jetzt das denkmalgeschützte Fördermaschinenhaus der ehemaligen Zeche Fürst Leopold in Dorsten der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur übertragen.

Bereits im Dezember des vergangenen Jahr beschloss das Kuratorium der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur die Eigentumsübernahme des Industriedenkmals „Fördermaschinenhaus Fürst Leopold Schacht 1/2“. Nun wurde die Übertragung vollzogen und die Industriedenkmalstiftung ist jetzt neue Eigentümerin des Maschinenhauses. 

Sie wird einen Mietvertrag mit dem Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e.V. schließen und zukünftig die Kosten für eine Instandhaltung an Dach und Fach tragen. Zudem wird die Stiftung den Verein auch im Hinblick auf den Betrieb des Hauses aktiv unterstützen. Mit der Übernahme leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Gesamtstandortes, der innerhalb der Flächenplanung der Projektgesellschaft Fürst Leopold als „identitätsstiftende, historische Mitte“ angesehen werden kann.

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Industriedenkmalstiftung, freut sich, gemeinsam mit dem engagierten Verein ein wichtiges Objekt der Dorstener Bergbaugeschichte für die Nachwelt bewahren zu können. Zusammen mit der Industriedenkmalstiftung möchte der Verein ein Informations- und Begegnungszentrum in dem historischen Maschinehaus entstehen lassen, um es für die Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen zugänglich zu machen.

Auch ist es ein besonderes Anliegen des Vereins, die bergbauliche Geschichte Dorstens an Kinder und Jugendliche zu vermitteln, um den Standort so als außerschulischen Lernort zu etablieren. Ein Nutzungskonzept für dieses Vorhaben ist bereits erarbeitet und soll in den nächsten Jahren sukzessive realisiert werden.

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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