Evakuierung läuft
Weltkriegsbombe muss gesprengt werden

Die Karte stellt die Evakuierungsbereiche 100 Meter (umghend) und 250 Meter (bis zur Sprenung) dar.
  • Die Karte stellt die Evakuierungsbereiche 100 Meter (umghend) und 250 Meter (bis zur Sprenung) dar.
  • Foto: Stadt Dorsten
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Mittag bestätigt, dass an dem Verdachtspunkt nahe der Mehrzweckhalle Altendorf-Ulfkotte eine noch scharfe 250-Kilo-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg liegt. Die Bombe hat einen hochgefährlichen Langzeitzünder, der nicht entschärft werden kann. Das Kampfmittel muss daher am Fundort gesprengt werden.

Ein Nahbereich von bis zu 100 Metern muss so schnell wie möglich geräumt werden. Bis zur Sprengung müssen alle Gebäude in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. Davon sind etwa 600 Personen betroffen.

Die Information an die Bürgerschaft erfolgt durch lokale Medien, mit Lautsprecherfahrzeugen, über die WarnApp Nina, durch mobile Teams des Kommunalen Ordnungsdienstes und auf der Internetseite www.dorsten.de. Die Zufahrten zum Sicherheitsgebiet werden vor der Sprengung gesperrt.

Der Fundort wird jetzt umgehend für die Sprengung des Blindgängers vorbereitet. U.a. wird die Bombe mit 25 Kubikmetern Sand abgedeckt, um mögliche Schäden im Umfeld zu minimieren.

Wer während der Sperrzeit nicht bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf findet, kann die Notunterkunft auf dem Hof Vortmann (Altendorfer Straße 19a) aufsuchen. Ein Team des DRK kümmert sich dort um die Betreuung. Bitte beachten Sie in der Notunterkunft die gängigen Corona-Regeln, insbesondere Maske und Abstand.

Zur Notunterkunft fährt ab sofort ein Shuttlebus in „Dauerschleife“ über die Haltestellen

  • Ehrenmal Altendorfer Straße
  • Evangelische Kirche
  • Katholische Kirche
  • Hof Vortmann

Wer den Bus nutzen möchten, findet ab sofort einfach an einer der Haltestellen ein. Der Bus fährt auch zu diesen Haltestellen zurück, sobald die Sprengung erfolgreich umgesetzt wurde.

Der vermutete Sprengsatz in fünf Metern Tiefe war bereits am Dienstag bis auf 3,50 Meter freigelegt worden. Da der Sprengsatz ungünstig lag und die Bodenverhältnisse schwierig waren, hatte die abschließende Freilegung und Untersuchung am heutigen Vormittag mehr Zeit in Anspruch genommen, als zunächst gehofft.

Quelle: Stadt Dorsten

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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