Kunden und Mitarbeiter spenden
Pfandspende für Kambodschahilfe bei Edeka Honsel

Seit 2011 können in den Honsel-Märkten Pfandbons für die Kambodschahilfe angegeben werden. Jetzt übergab Ralf Honsel (links) eine weitere Spende an Christian Marx, der am St. Ursula Gymnasium die Kambodschahilfe koordiniert.
  • Seit 2011 können in den Honsel-Märkten Pfandbons für die Kambodschahilfe angegeben werden. Jetzt übergab Ralf Honsel (links) eine weitere Spende an Christian Marx, der am St. Ursula Gymnasium die Kambodschahilfe koordiniert.
  • Foto: OIaf Hellenkamp
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Die Idee Pfandgeld für den guten Zweck, der Kambodsche AG des St. Ursula Gymnasiums, zu sammeln, kam ursprünglich von Schülern. Es sollten die leeren Pfandflaschen in der Schule gesammelt und der Kambodschahilfe gespendet werden.

Der Holsterhausener Kaufmann Ralf Honsel las dies in einem Zeitungsbericht und kam so auf die Idee, hieraus eine Daueraktion zu machen. So hängen nun seit November 2011 in den Honselmärkten Edeka Honsel Holsterhausen, Edeka Honsel Rhade, Edeka Honsel Wulfen und Hervest Dorsten sowie Trinkgut Honsel in Holsterhausen und in der Altstadt neben den Leergutautomaten Spendenkästen, in die Kunden ihre Leergutbons als Spende einwerfen können, anstatt sich diesen auszahlen zu lassen. Und hiervon machen viele Kunden Gebrauch. Auch die Mitarbeiter von Honsel spenden hier größtenteils ihre Bons der „Pausenflasche“.

Viele kleine Spenden machen so einen großen Betrag aus. Insgesamt kamen so bisher in den Jahren mehr als 22.500 Euro (seit 2011) zusammen. Die diesjährige Teilsumme in Höhe von 4.325 Euro übergab Ralf Honsel nun an Christian Marx, zuständiger Lehrer des ST. Ursula Gymnasiums für die Kambodschahilfe.

Das Gymnasium St. Ursula unterstützt in Kambodscha seit 1997 mit einem Hilfsprojekt Kinder in äußerster Not. In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Partners in Compassion“ sorgt es dafür, dass durch die Erziehung und Bildung in von ihnen errichteten Kindergärten, Schulen und Ausbildungsstätten Kinder aus den ärmsten Familien aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen können und eine Perspektive für ihre Zukunft bekommen. In dem neueren Projekt versuchen sie, Kinder davor zu bewahren, dass sie aufgrund einer immensen finanziellen Notlage von ihren Eltern verkauft werden. Diese Kinder landen im Regelfall durch dubiose Menschenhändler in der Prostitution oder müssen unmenschliche Kinderarbeit verrichten.

Christian Marx und Ralf Honsel bedanken sich bei allen Spendern und möchten weiter aufrufen, den doch für jeden häufig kleinen Betrag den Kindern in Kambodscha zu Gute kommen zu lassen.

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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