Ahnenforscher reist 1.300 Kilometer ins Sudetenland

Eduard Augsten berichtet von seinen familiengeschichtlichen Forschungen im Sudetenland
2Bilder
  • Eduard Augsten berichtet von seinen familiengeschichtlichen Forschungen im Sudetenland
  • hochgeladen von Georg Palmüller

„Welcher Genealoge wäre nicht gerne über 1.300 Kilometer angereist, um bei einer so schönen Archivarin und ihrer noch schöneren Tochter Forschungen zu betreiben?“

Eduard Augsten von der Vereinigung sudetendeutscher Familienforscher zeigt auf der Leinwand ein Foto von zwei Damen, die lächelnd in seine Fotokamera schauen. Der Allroundinteressierte und passionierte Ahnenforscher aus Hagen hatte sich auf den Weg ins 1.300 Kilometer entfernte Sudetenland aufgemacht, um dort in alten Kirchenbüchern nach seinen Vorfahren väterlicherseits zu forschen. Und dass schon zu Zeiten, als die ehemalige CSSR noch existierte.

„Sie können sich gar nicht vorstellen, mit welchen Problemen ich damals bei der Einreise zu kämpfen hatte!“, berichtet Augsten. „Mein Geburtsort hatte mal einen deutschen, später einen tschechischen Namen und gehörte mal zum Deutschen Reich, mal zu Österreich und der CSSR. Der Grenzbeamte kannte sich in der eigenen Landesgeschichte nicht aus und ich musste mit ihm diskutieren!“.

Der ältere Herr führt die zahlreich erschienenen Mitglieder der Genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund - einer alteingesessenen Gemeinschaft von Ahnenforschern - auf informative und humorvolle Art und Weise durch seine familiengeschichtlichen Forschungsarbeiten und lässt dabei auch gerade die jüngeren Anwesenden staunen. Hat der Referent doch zahlreiche Schaubilder mit Ahnentafeln, Listen und Karten mitgebracht, die er selbst am PC erstellt hat. Und … damit sich die Reisen ins weit entfernte Sudetenland auch lohnten, gleich alle Kirchenbücher dort vor Ort Seite für Seite abfotografiert und im PC katalogisiert. Schon weit bevor die in der Ahnenforschung sehr aktive Glaubensgemeinschaft der Mormonen mit der Digitalisierung der Bestände begann. So besitzt Eduard Augsten eine Sammlung von 250.000 fotografierten Kirchenbuchseiten, aus denen er für interessierte Vorfahrensuchende gerne Auskünfte erteilt.

Am Schluss erntet der Referent einen großen und verdienten Applaus der Roland-Mitglieder, die sich damit beim Referenten für diesen informativen Abend zum Thema „Sudetendeutsche Familienforschung“ herzlich bedanken.

Infos zur Genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund:
www.roland-zu-dortmund.de

Eduard Augsten berichtet von seinen familiengeschichtlichen Forschungen im Sudetenland
Die Roland-Mitglieder Charlotte Albers, Marion Kristiment und Angela Sigges sind von der am PC erstellten Ahnentafel des Referenten begeistert!
Autor:

Georg Palmüller aus Kamen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen