Klangvolle Namen

Die Koloratur-Mezzosopranistin Cecilia Bartoli ist in der kommenden Saison im Konzerthaus zu Gast.
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Damit das Konzerthaus seinen Ruf festigen und weiterhin in der Oberliga der Musiktempel mitspielen kann, ist ein gutes und attraktives Programm nötig. Für die kommendes Saison gibt es reichlich Highlights. Auch die Saison 2012/13 weist alle Merkmale der von Intendant Benedikt Stampa verantworteten und erfolgsgekrönten Dortmunder Dramaturgie auf: Esa-Pekka Salonen,
Dirigent und Komponist von Weltruf, setzt im dritten und letzten Jahr seiner Residenz als Exklusivkünstler die Expedition Salonen fort. Er dirigiert das Philharmonia Orchestra bei der Zeitinsel Alban Berg sowie in einem Programm mit amerikanischer Filmmusik.
In drei weiteren Konzerten ist der Komponist Salonen mit Kammermusik-Werken vertreten. Nach der Zeitinsel Alban Berg widmet sich das zweite Zeitinsel-Festival mit dem Anoushka Shankar Project im April 2013 zum ersten Mal einem großen Star der Weltmusik.
Ein besonderer Akzent liegt auf der konzertanten Oper: Wozzeck wird der Barockoper Xerxes von Georg Friedrich Händel gegenübergestellt. Einen Höhepunkt bildet im Wagner-Jahr 2013 die konzertante Aufführung des Parsifal, erstmals auf historischem Instrumentarium gespielt von den Balthasar-Neumann-Ensembles unter Thomas Hengelbrock in Koproduktion mit der Philharmonie Essen und dem Teatro Real Madrid.
Weitere klingende Namen in der Saison sind das Mahler Chamber Orchestra im Rahmen seiner NRW-Residenz, Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra, die Münchner Philharmoniker unter Lorin Maazel, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Myung-Whun Chung, das New York Philharmonic, das Concertgebouworkest Amsterdam sowie das London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin und mit Anne-Sophie Mutter. Mit Luca Pisaroni, Thomas Hampson, Christiane Oelze und Christian Gerhaher widmen sich „Große Stimmen“ dem Lied. Cecilia Bartoli ist in einem Arienabend zu hören. „Meisterpianisten“ sind in der Saison 2012/13 Grigory Sokolov, András Schiff, Arcadi Volodos, Martin Stadtfeld und die ehemalige „Junge Wilde“ Yuja Wang.
Das Konzerthaus freut sich über zwei neue Förderer für die Reihe „Konzertante Oper“: die Caspar Ludwig Opländer Stiftung und die Kulturstiftung Dortmund. Stifter Dr. Jochen Opländer fühlt sich der Musikförderung am Standort Dortmund verpflichtet. „Unser Engagement ist nachhaltig auf fünf Jahre angelegt“, erläutert Stiftungsvorstand Evi Hoch. „Bei diesem Förderprojekt liegt uns besonders die für die Region ausgesprochen
bereichernde internationale Zusammenarbeit am Herzen.“

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