31.12.2014: Frist läuft ab – Mehr Geld für Menschen mit Behinderung

"Ziel des Bundesverbandes ist es, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien ein möglichst selbst ständiges Leben nach ihren eigenen Vorstellungen führen können.", so der bvkm.
2Bilder
  • "Ziel des Bundesverbandes ist es, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien ein möglichst selbst ständiges Leben nach ihren eigenen Vorstellungen führen können.", so der bvkm.
  • Foto: bvkm.de
  • hochgeladen von Carsten Klink

"Die Zeit läuft weg. Wir möchten deshalb auf diesem Weg noch einmal alle volljährigen Menschen mit Behinderung und deren Familien darauf hinweisen, dass sie nur noch bis zum Jahresende gegen den zu niedrigen Regelsatz Einspruch einlegen können", sagt Fatma Karacakurtoglu, die für die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN im Sozialausschuss sitzt.

Die Politikerin hatte die Stadtverwaltung darum gebeten, die betroffenen Personen direkt anzuschreiben. Doch dies ist aus formellen Gründen nicht möglich.

"Wir bitten deshalb die Presse, die Betroffenen zu informieren. Es geht um 78 Euro im Monat. Das ist für viele dieser Familien viel Geld", sagt Fatma Karacakurtoglu.

78 Euro mehr

Hintergrund: Im Juli 2014 hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden, dass die generelle Einstufung von volljährigen Menschen mit Behinderung, die mit ihren Eltern oder mit anderen Personen zusammen in einer Wohngemeinschaft leben, in die Regelbedarfsstufe 3 (313 Euro) rechtswidrig ist. Das BSG führte aus, dass auch diese Personengruppe grundsätzlich einen Anspruch auf den vollen Regelsatz nach der Regelbedarfsstufe 1 (391 Euro) hat. Das sind 78 Euro mehr im Monat.

Wer falsch eingestuft ist, müsse beim Sozialamt Widerspruch einlegen, sagt Fatma Karacakortoglu. Die zuständigen Formulare gibt es unter anderem beim Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, www.bvkm.de.

"Ziel des Bundesverbandes ist es, die Lebensbedingungen so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien ein möglichst selbst ständiges Leben nach ihren eigenen Vorstellungen führen können.", so der bvkm.
Ratvertreterin Fatma Karacakurtoglu von der Dortmunder Linkspartei.
Autor:

Carsten Klink aus Dortmund-Ost

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.