Aktion "Day Orange" gegen das Sterben im Meer

Beim "Day Orange" beteiligt sich auch Dortmund am Samstag, 4. August, mit einer Aktion um 12 Uhr vorm Stadthaus an der Kleppingstraße an den deutschlandweit und auch über Deutschland hinausgehenden Aktionen für sichere Fluchtrouten und gegen das Sterben im Mittelmeer.

Die Oberbürgermeister von Bonn, Köln und Düsseldorf haben an den Innenminister  appelliert, sich für die Seenotrettung einzusetzen. Laut der Initiative Seebrücke, die sich für sichere Häfen einsetzt, sind allein im Juni 629 Menschen bei ihrer Flucht im Mittelmeer ertrunken.
Die hohe Opferzahl sei kein Zufall, da zuvor fast alle privaten Seenotrettungsschiffe in den Häfen festgesetzt worden seien. Daher ruft Seebrücke den Day Orange aus, bei dem sich auch der Dortmunder Verein Train of Hope, der DGB, der Ev. Kirchenkreis, Open Globe, die Piratenpartei, Die Grünen, das Netzwerk Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit, die Flüchtlingspaten beteiligen wollen.
Am Samstag wollen die orange Papierboote und Flyer an Passanten verteilen. Das Schicksal Betroffener wird beschrieben und es wird über Hintergründe informiert. Anschließend gibt es einen kurzen Marsch zum Gauklerbrunnen im Stadtgarten wo um 14 Uhr 629 orange Schwimmkerzen angezündet, für jeden im Juni im Mittelmeer Ertrunkenen eine, und ins Wasser gesetzt werden.
"So gedenken wir der vielen Menschen, die Opfer einer verfehlten Politik geworden sind.
Soviel Menschen wie niemals zuvor ertranken im Monat Juni im Mittelmeer, weil
europäische Regierungen private Seenotrettungsboote blockieren und die Rettungskräfte
kriminalisieren, anstatt Lösungen für eine gerechte und humane Flüchtlingspolitik zu
finden. Wir können nicht länger tatenlos zusehen", sagt die Dortmunderin Anja Sportelli.
Die Inititive fordert  sichere Fluchtwege sowie eine Unterstützung und Ausweitung von staatlicher und privater Seenotrettung und die Freisetzung der Seenotrettungsschiffe sowie die Entkriminalisierung der Helfer, die auf dem Mittelmeer Menschen retten.
Für die internationale Bewegung Seebrücke ist das Sterben im Mittelmeer unerträglich. Sie wendet sich gegen die Abschottung Europas und sieht Migration als Teil der Gesellschaft.
Näheres auf Seebrücke facebook 

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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