Nach Hanau: Aufruf zur Mahnwache in Dortmund
Heute Aktion an der Kampstraße

Gemeinsam treten Vertreter der Religionen wie jetzt bei der Mahnwache auch hier bei einer Demonstration 2011 gegen Gewalt und Hass  und Rassismus ein.
  • Gemeinsam treten Vertreter der Religionen wie jetzt bei der Mahnwache auch hier bei einer Demonstration 2011 gegen Gewalt und Hass und Rassismus ein.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Antje Geiß

Der Dialogkreis der Dortmunder Abrahamsreligionen beklagt die Opfer von Hanau. Gemeinsam rufen der Evangelische Kirchenkreis Dortmund, die Katholische Stadtkirche, der Rat der Muslimischen Gemeinden und die Jüdische Kultusgemeinde auf zur Mahnwache gegen Rassismus, Hass und Gewalt -für Toleranz und Dialog der Religionen
heute, Freitag, 21. Februar, um 17 Uhr  auf dem Platz Kampstrasse/Katharinentreppe zur Mahnwache auf.

„Terrorattentate und Gewaltdrohungen bedrohen uns. Hassparolen provozieren Unfrieden. Aber: Wir Dortmunder lassen uns nicht auseinanderdividieren! Wir treten gemeinsam ein für Respekt und Toleranz, für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, ein solidarisches Miteinander in einer offenen und pluralen Gesellschaft“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf der Dortmunder Religionsgemeinschaften.

Entsetzt über Ausbruch der Gewalt

"Als Evangelischer Kirchenkreis, Katholische Stadtkirche, Rat der Muslimischen Gemeinden und Jüdische Kultusgemeinde sind wir entsetzt über diesen neuerlichen Ausbruch menschenfeindlicher Gewalt", so die Vertreter der Religionsgemeinschaften. Zielte der Täter von Halle vornehmlich gegen Menschen jüdischen Glaubens, so richtete sich die Tat von Hanau vor allem gegen Menschen muslimischen Glaubens.
"Der Hass verblendet die Herzen und die Vernunft. Wir trauern mit den Angehörigen, beten für die Verstorbenen und hoffen auf Genesung für die Verletzten", lautet der Aufruf weiter.
Hier in Dortmund werde am Dialog der Religionen festgehalten. Das Bekenntnis zur Toleranz sei wichtiger denn je.

Hassparolen Provozieren Unfrieden

Der Dortmunder Aufruf schließt mit den Worten: "Darum bekräftigen wir unsere Worte nach den Anschlägen von Paris:Terrorattentate und Gewaltdrohungen bedrohen uns. Hassparolen provozieren Unfrieden.
Aber: Wir Dortmunderinnen und Dortmunder lassen uns nicht auseinanderdividieren! Wir treten gemeinsam ein für Respekt und Toleranz, für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, ein solidarisches Miteinander in einer offenen und pluralen Gesellschaft. Ob Christen, Muslime, Juden oder ob wir einer anderen Religion oder Weltanschauung anhängen, unabhängig von Herkunft und kulturellem Hintergrund: Wir stehen zusammen gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und Antisemitismus! Religionsgemeinschaften für Frieden und Dialog! Dortmund bleibt weltoffen und tolerant!“

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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