Soroptimistinnen informieren sich über Flüchtlingsarbeit

Katrin Brenner (links), Erste Beigeordnete der Stadt Iserlohn und Initiatorin des erfolgreichen Flüchtlingsprojekts, und die Präsidentin des SI Clubs Dortmund, Martina Naujoks.
  • Katrin Brenner (links), Erste Beigeordnete der Stadt Iserlohn und Initiatorin des erfolgreichen Flüchtlingsprojekts, und die Präsidentin des SI Clubs Dortmund, Martina Naujoks.
  • Foto: Bettina Brökelschen
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Auf Einladung des Soroptimist International Clubs berichtete Katrin Brenner über Schwierigkeiten ud Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen.

Karin Brenner ist die Erste Beigeordnete der Stadt Iserlohn und Initiatorin eines sehr erfolgreichen Flüchtlingsprojekts, das bundesweit große Anerkennung gefunden hat.

Bei dem Projekt geht es in erster Linie um das Erlernen der deutschen Sprache und darum, herauszufinden, wo die Stärken und Befähigungen der Menschen liegen, um sie dann für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren und in geeignete Arbeitsstellen zu vermitteln.

"Alle Menschen ab 16 Jahren mit einem Aufenthaltstitel können daran teilnehmen. Sie brauchen eine mittelfristige Bleibeperspektive. Auch wenn ihr Asylantrag abgelehnt werden sollte, nehmen sie auf jeden Fall etwas mit nach Hause, sie gehen nicht dümmer als sie gekommen sind." Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Asylbewerber aus sicheren Drittstaaten.

Integration ist eine große Herausforderung für die ankommenden Menschen, aber auch eine komplexe Aufgabe für die professionellen und ehrenamtlichen Helfer. Katrin Brenner ist begeistert von der Energie und dem Einsatz aller Beteiligten. "Wir müssen die Menschen qualifizieren. Im Idealfall integrieren wir sie in unser Beschäftigungssystem. Frühestens in fünf, sechs Jahren wird ein positiver Effekt auf dem Arbeitsmarkt spürbar sein."

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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