Flugsimulator und Roboterhand

Die Roboterhand wird nur mit der Kraft der Gedanken gesteuert. Der Prototyp ist auf der Hannover Messe zu sehen.
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  • Foto: FH Dortmund
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Die Fachhochschule Dortmund ist vom 8. bis 12. April mit zwei Exponaten auf der Hannover Messe vertreten.

Der Flugsimulator für Kleinflugzeuge besteht aus der bekannten Flugsimulator-Software und einer bewegten Kabine. Das Besondere an der Kabine ist deren Antrieb: Ein sogenannter Toroid-Lenker soll den Insassen ein fast realistisches Fluggefühl vermitteln. Durch die neuartige Konstruktion werden vollständige Drehbewegungen über 360° ermöglicht und erzeugen so die wirklichkeitstreue Flugempfindung. Zu sehen ist der Simulator in Halle 13 Stand C 45.

An der Entwicklung des neuartigen Simulators waren unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Gössner Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen beteiligt. Maschinenbauer haben die Simulatorkabine mit dem kinematischen Herz – der Bewegungsplattform – entwickelt und gebaut.
Informatiker programmierten die interaktive Software für die Simulation. Studierende der Wirtschaftswissenschaften übernahmen das Projektmanagement, Produktmarketing und die Wirtschaftsüberprüfungen. Namhafte Unternehmen haben bereits reges Interesse an der Toroid-Lenkung angemeldet.

Prof. Dr. Marius Geller aus dem Fachbereich Maschinenbau präsentiert das Exponat "Roboterhand nach menschlichem Vorbild" in Halle 16 Stand A 10.
Die menschliche Hand führt eine Vielzahl von verschiedenen Bewegungen aus. Im Modell müssen deshalb die Anzahl der Freiheitsgrade sowie das Zusammenspiel der Knochen, Muskeln und Sehnen nachgebildet werden.
Für die Konstruktion des Modells hat sich der Einsatz von Rollen mit Seilzügen – vergleichbar mit den Sehnen der Hand – bewährt. Eingebaute Motoren übernehmen die Funktionen von Muskeln.

Das Ergebnis ist ein voll funktionstüchtiges Handmodell. Dieses dient Prof. Geller und seinen Mitarbeitern im ersten Schritt als Demonstrator für eine neue Steuerungsmethode: Bewusst gesteuerte Gedanken erzeugen dabei eindeutige und messbare Signale, die dann mit spezieller Elektronik in Steuersignale für die Roboterhand übersetzt werden.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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