Neue Veranstaltungsreihe der LWL-Klinik in Aplerbeck
Infoabend Psychose

Oberarzt Alexander Reinhardt und Pflegemanager Matthias Pauge laden in die LWL-Klinik zum Gesprächsabend ein.
  • Oberarzt Alexander Reinhardt und Pflegemanager Matthias Pauge laden in die LWL-Klinik zum Gesprächsabend ein.
  • Foto: LWL/Herstell
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Mit einer neuen Veranstaltungsreihe macht die LWL-Klinik Menschen, die von einer Psychose betroffen sind, ein neues Angebot. Einmal im Monat lädt das Team der Station P1 zum "Trialog Psychose" ein.

Und da an einem Trialog immer drei betroffene Parteien miteinander im Gespräch sind, sind auch Angehörige und Freunde der Betroffenen eingeladen, mit den Erkrankten und den Behandlern ins Gespräch zu kommen am Montag, 18. Oktober, von 18 bis 20 Uhr an der Marsbruchstraße 179 in der Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände.

Auf Augenhöhe reden

Matthias Pauge, in der psychiatrischen Klinik für die Pflegeentwicklung zuständig, hat die Veranstaltungsreihe konzipiert: "Wir möchten, dass Psychiatrie-Erfahrene, Menschen aus ihrem Umfeld und Behandlungsprofis auf Augenhöhe miteinander reden. Dabei soll es nicht nur um Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten gehen, sondern auch um persönliche Erlebnisse und Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Wünsche. Bei den ersten beiden Veranstaltungen haben wir sogar erlebt, dass Menschen mit Psychose-Erfahrungen sich tatsächlich öffnen und von Erlebnissen berichten, über die sie bisher geschwiegen haben."

Therapien im Fokus

Das habe vor allem den anwesenden Angehörigen in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet, so Pauge. Beim nächsten Trialog geht es um therapeutische Verfahren und deren Vor- und Nachteile. Denn die Behandlung von Menschen mit Psychose-Erfahrungen besteht aus mehreren Bausteinen. Der bekannteste Baustein ist die medikamentöse Therapie. Ebenso wichtig sind aber Beziehung, Struktur und Sicherheit. So sind auch gesprächs- oder soziotherapeutische Ansätze populär. Die Möglichkeiten der Behandlung sind vielfältig. Sie sollten immer mit dem Erkrankten abgestimmt sein. Es gilt die "3-G-Regel".

Autor:

Lokalkompass Dortmund-Süd aus Dortmund-Süd

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