Mahnwache zur Jagd&Hund-Messe in Dortmund
Tierschutzpartei NRW: Verbot der privaten Jagd als Sport gefordert

Gabriele Etgeton und Jörg Etgeton von der Tierschutzpartei Gelsenkirchen, Mitglieder des Landesvorstandes der Tierschutzpartei NRW. Hier die Fuchsbeauftragte Etgeton bei einem fachlich kontrollierten Besuch von zahmen Wölfen. "Wildtiere sind keine Kuscheltiere", mahnt die Tierexpertin.
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  • Gabriele Etgeton und Jörg Etgeton von der Tierschutzpartei Gelsenkirchen, Mitglieder des Landesvorstandes der Tierschutzpartei NRW. Hier die Fuchsbeauftragte Etgeton bei einem fachlich kontrollierten Besuch von zahmen Wölfen. "Wildtiere sind keine Kuscheltiere", mahnt die Tierexpertin.
  • hochgeladen von Elisabeth Maria van Heesch Tierschutz Essen

Die Tierschutzpartei NRW fordert ein sofortiges Verbot der privaten Jagd. "Tiertötungen als Freizeitaktivität und Sportart sind vollkommen unakzeptabel und zeigen den Menschen von einer seiner widerlichsten Seiten," unterstreicht Gabriele Etgeton von der Tierschutzpartei Gelsenkirchen, Fuchsbeauftragte und Mitglied des Landesvorstandes der Tierschutzpartei NRW.

Mahnwache vor der Messe "Jagd&Hund"
Mitglieder der Tierschutzpartei NRW, darunter auch die Landesvorstandsmitglieder Gabriele Etgeton, Gelsenkirchen, sowie Angelika Remiszewski von der Tierschutzpartei Dortmund, werden anlässlich der Eröffnung der Messe Jagd&Hund in der Dortmunder Westfalenhalle und auf dem dortigen Messegelände am 29. Januar 2019 gemeinsam mit Vertretern von PETA sowie weiteren Tierschutzaktivisten von 12.45 Uhr bis 14.15 Uhr an einer Mahnwache gegen die Jagd sowie die Verherrlichung dieser 'Sportart' durch die Messe Jagd&Hund teilnehmen. Treffpunkt für Interessierte ist der Eingangsbereich der Westfalenhalle, Rheinlanddamm 200 in Dortmund. 

Fünf Millionen getötete Wildtiere pro Jahr
"Die deutsche Jägerschaft tötet jedes Jahr rund fünf Millionen Wildtiere. Selbst Haustiere und sogar Menschen werden regelmäßig Opfer dieses blutigen Hobbys. Dabei bestätigen renommierte Wildbiologen längst die Unnötigkeit der Jagd, denn Wildtierbestände regulieren sich von alleine," so PETA in der Einladung zur Mahnwache.

Jagd völlig unzeitgemäß und unnötig
Fuchsbeauftragte Gabriele Etgeton ergänzt: "Die Jagd als Freizeitbeschäftigung und Hobby ist völlig unzeitgemäß. Niemand muss zur Nahrungsfindung jagen. Es handelt sich also um eine reine Belustigung für Menschen, die Freude am Töten von Tieren haben."
Viele Tiere würden bei der Jagd lediglich verletzt und leiden oft grausam Stunden oder Tage, bevor sie an ihren Verletzungen sterben.

Die Veranstalter der Mahnwache bitten dringend darum, keine Hunde mitzubringen, um dahingehende Konflikte mit den Messebesuchern und deren ggf. mitgeführten Jagdhunden (im Fachjargon der Messe 'Jagdgebrauchshunde') von vornherein zu vermeiden.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch Tierschutz Essen aus Essen

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