Literatur über Mülheim an der Ruhr

die Gemälde sind am Hauptbahnhof zu sehen - oder gehören sie schon zu dem Gebäude selbst?
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  • die Gemälde sind am Hauptbahnhof zu sehen - oder gehören sie schon zu dem Gebäude selbst?
  • hochgeladen von Andreas Rüdig

Kurt Ortmanns: Schloß Broich in Mülheim an der Ruhr; Neusser Druckerei und Verlag 1985; 20 Seiten; ISBN: 3-88094-504-7; Heft 77 der Schriftenreihe "Rheinische Kunststätten"

Kurt Ortmanns: Die ehemalige Zisterzienserinnenabtei Saarn in Mülheim an der Ruhr; 28 Seiten; ISBN: 3-88094-448-2; Schriftenreihe der "Rheinischen Kunststätten"

Kurt Ortmanns: Schloß Styrum in Mülheim an der Ruhr; Neusser Druckerei und Verlag 1992; 16 Seiten; ISBN: 3-88094-714-7

Die drei Hefte lassen sich aus ganz einfachen Gründen zusammen beschreiben. Sie stellen jeweils einen - auch touristisch - interessanten Ort in Mülheim / Ruhr vor. Sie stammen alle drei aus der Feder eines einzelnen Autoren. Ortmanns war 1972 - 2006 Leiter des örtlichen Stadtarchivs. Die Heft gehören alle zur Schriftenreihe der "Rheinischen Kunststätten", die bekanntlich vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz herausgegeben werden; nicht vergriffene Hefte können dort zu einem geringen Preis bestellt werden.

Ergänzt durch (leider noch) Schwarzweißfotos stellen die Hefte allgemeine Geschichte, Baugeschichte, Architektur und Innenausstattung des jeweiligen Objektes vor. Hinsichtlich dieses Aufbauschemas sind die Rheinischen Kunststätten-Hefte ja alle vergleichbar aufgebaut. Hinsichtlich des Schreibstils verfolgen die Hefte alle eher einen sachlich-kulturwissenschaftlichen Ansatz.

Wie bekannt sind die Rheinischen Kunststätten als Schriftenreihe? Verfolgt man die Tagespresse im Rheinland, kann man sehr leicht den Eindruck gewinnen, daß der Rheinische Verein viel zu wenig in der Öffentlichkeit aktiv ist, wenn er denn überhaupt noch exisitert. Der Grund für diese Einschätzung ist schnell genannt: Es gibt absolut keine Berichterstattung über ihn. Wie da Leser auf seine Veröffentlichungen aufmerksam gemacht werden sollen, ist und bleibt ein Rätsel.

Tobias Kaufhold: Camera Obscura Museum zur Vorgeschichte des Films; Klartext-Verlag Essen 2006; 96 Seiten; ISBN: 978-3-89831-661-4

Die Camera Obscura ist ein Ausflugsziel in der Ruhrgebietsstadt Mülheim / Ruhr. Das vorliegende und hier besprochene Buch stellt kurz den Wasserturm und die darin enthaltene filmhistorische Sammlung vor. Wie es aus den Museumsführern des prominenten Verlages aus der Ruhrgebietsmetropole Essen nicht erwarten ist, steht aber der fachtheoretisch-historische Teil im Vordergrung.

Es gibt viele, oft großformatige Aufnahmen. Die texte sind verschiedenfarbig unterlegt. Die Seitengestaltung ist aufgelockert. Das Buch hat also einen modernen Auftritt. Da die Ausführungen allgemeinverständlich geschrieben sind, bekommt der Leser so einen leichten Zugang dazu. In der vorliegenden Form ist das Buch eine sehr gute Ergänzung zu dem Besuch vor Ort.

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