VHS-Makerspace setzt ab Januar eine preiswerte Smart-Home-Lösung im Modell um
Wo auch Männer mit Puppenhäusern spielen

Kursleiter Günter Knöpfel (links) und Oliver Jantz vor dem bald smarten Puppenhaus und mit dem Roboter „Otto“.
  • Kursleiter Günter Knöpfel (links) und Oliver Jantz vor dem bald smarten Puppenhaus und mit dem Roboter „Otto“.
  • Foto: Stadt Duisburg
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Die Welt wird immer „smarter“. Die Menschen benutzen Smartphones und Smartwatches, leben in Smarthomes, die in smarten Städten stehen. „Smart“ bedeutet so viel wie intelligent im Sinne von vernetzt und automatisiert.

Die Absicht hinter diesen ganzen Neuerungen ist es, dem Menschen sein Dasein bequemer zu machen. Dass hinter smarten Lösungen kein Hexenwerk steckt, sondern eine Technologie, die von allen beherrscht werden kann, die halbwegs technikaffin sind, möchte der VHS-Kurs „Makerspace“ ab dem 16. Januar immer donnerstagsabends vermitteln.

In dieser kreativen Digitalwerkstatt kann nach wie vor jeder sein eigenes Projekt vorantreiben. Dafür stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehrere 3D-Drucker und weiteres notwendiges Werkzeug zur Verfügung. Die beiden Kursleiter Günter Knöpfel und Oliver Jantz wollen sich unabhängig davon mit Interessierten im Frühjahr auf zwei konkrete Projekte konzentrieren.

Einmal wird es darum gehen, eine intelligente Haussteuerung mittels des wenige Euro teuren Mikrocontrollers „Arduino“ zu entwickeln und als Modell in ein Puppenhaus einzubauen. Über eine Programmierung wird es möglich sein, das Licht im kompletten Haus zu steuern und einen Aufzug zu bedienen. Auch die Fensterläden werden über diese Steuerung nach Uhrzeit geöffnet und geschlossen. Die Anlage wird signalisieren, ob ein Auto in der Garage steht und vieles andere mehr. Obwohl die Anlage zunächst in einem Puppenhaus verbaut werden soll, ist das keine Spielerei. Es gibt bereits mehrere Häuser, die mit genauso einer Anlage gesteuert werden.

Das zweite Projekt, das weitergetrieben werden soll, ist der Roboter „Otto“. Bei diesem Open-Source-Projekt drucken sich Interessierte die Bauteile auf einem 3D-Drucker aus, verkabeln und verschrauben die elektronischen Elemente und spielen schließlich einen Programmcode auf, der „Otto“ zum Leben erweckt. Über Änderungen im Programmcode kann man die Bewegungen des Roboters verändern. Bei der Realisierung dieses überschaubaren Projektes, das sich für etwa 20 Euro an Materialkosten realisieren lässt, lernen die Teilnehmer wichtige Grundlagen der Robotik kennen.

Kurs „Makerspace“
=> Der Kurs „Makerspace“ der Duisburger Volkshochschule wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds gefördert, sodass die Kursgebühr im Verhältnis zur Stundenanzahl besonders günstig ist. Es müssen allerdings ein paar Formalitäten eingehalten werden. Die technische Ausstattung und das Verbrauchsmaterial hat die Sparkassenstiftung beigesteuert. Anmeldungen werden ab sofort angenommen.
=> Weitere Informationen erteilt Josip Sosic, Tel. 0203/283-3725.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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