Junges Duisburg (JUDU) eröffnet Wahlkampf 2.0

Teilnehmer am JuDu-Frühlingsempfang im Fraunhofer-inHaus2
  • Teilnehmer am JuDu-Frühlingsempfang im Fraunhofer-inHaus2
  • hochgeladen von Florian Becker

Der Frühling ist erst wenige Tage alt, bringt aber in diesem Jahr die Kommunalwahl mit sich – ein für Duisburg wichtiges Datum. Daher nutzte das Wählerbündnis Junges Duisburg (JUDU) den traditionellen Frühlingsempfang für seine Mitglieder, Freunde und Unterstützer gleich auch zur Einstimmung auf den Wahlkampf.

Gut die Hälfte, knapp 50 der rund 100 Mitglieder, waren erschienen und erlebten zunächst die Besichtigung des Fraunhofer-inHaus2 auf dem Campus der Universiät Duisburg. JUDU-Vorsitzender und Ratsherr Stephan Krebs (28): "Zunächst informieren wir uns im inhaltlichen Teil über das vollvernetzte, intelligente Haus der Zukunft, dann informieren wir über unseren vollvernetzten Wahlkampf und unsere intelligente Politik für die Zukunft unserer Stadt."

Darum ging es dann auch im zweiten Teil der Veranstaltung im benachbarten "Jedermann", wo bei Getränken und einem Buffet der Vorsitzende einen Rückblick hielt auf die Politik von Junges Duisburg (JUDU) in den vergangenen fünf Jahren, vor allem aber die Ratskandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl am 25. Mai und das Kommunalwahlprogramm vorstellte.

Kommunalwahlprogramm als ebook

Krebs: "Wahlprogramme sind langweilg? Nicht bei Junges Duisburg!" Auf der Homepage des Wählerbündnisses kann man es als anschauliches ebook lesen. Und damit nicht genug: Bei einem Klick auf unbekannte Fachbegriffe werden beispielsweise Erläuterungen angeboten und klickt man auf ein grünes Häkchen, das hinter manchen Forderungen zu finden ist, dann sieht man den entsprechenden Antrag, den Junges Duisburg (JUDU) bereits zum Thema gestellt hatte. Oliver Beltermann (29), Pressesprecher des Wählerbündnisses: "Leider wurden die meisten Anträge vom rot-rot-grünen Mehrheitsblock abgelehnt, doch manches wurde auch zur Prüfung aufgenommen oder wurde später von anderen Parteien oder der Verwaltung selbst umgesetzt. Insofern konnten wir unsere guten Vorschläge doch einbringen und teilweise umsetzen."

Der Internetauftritt von Duisburgs jüngstem Wählerbündnis sorgt auf jeden Fall schon für Gesprächsstoff unter politisch interessierten Bürgern. In der Facebook-Gruppe "Stadtpolitik Duisburg 2.0" schreibt einer der User, ein Journalist, in einem persönlichen Beitrag: "Junges Duisburg? Würd' ich nie wählen. Ganz und gar nicht meine Baustelle. (...) Aber - warum lassen sich denn die alten Säcke der hiesigen Altparteien derart von diesen Jungspunden vorführen, dass man sagen muss: Der Netzwahlkampf in Sachen Präsentation ist gegessen. Den gewinnt Junges Duisburg."

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