Update: Nach Betonuntersuchung nun grünes Licht für (eingeschränkte) Freigabe der A59 in Duisburg

Auch wenn die A59 Richtung Dinslaken wieder frei gegeben wird, ist mit Staus wegen der eingeschränkten Fahrstreifen zu rechnen.
  • Auch wenn die A59 Richtung Dinslaken wieder frei gegeben wird, ist mit Staus wegen der eingeschränkten Fahrstreifen zu rechnen.
  • Foto: Archivfoto: Hannes Kirchner
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Update 27. April:

Nachdem die Ergebnisse der Betonuntersuchung und der statischen Analysen vorliegen, kann die Berliner Brücke der A59 in Duisburg wieder eingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden. Ab Montagabend hebt Straßen.NRW die Sperrung in Fahrtrichtung Dinslaken auf.

Zuvor richtet Straßen.NRW auf der Brücke eine neue Verkehrsführung ein, und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Autos und LKW können auf zwei Fahrstreifen je Richtung fahren, allerdings auf schmalen, in Gelb markierten Fahrstreifen wie in einer Baustelle. 

Am Freitagabend wird die neue Verkehrsführung in Fahrtrichtung Düsseldorf eingerichtet. Dazu muss an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt werden. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Düsseldorf wird im Anschluss an die Arbeiten auf verengten Fahrstreifen wieder freigegeben.

Im Laufe des Wochenendes werden auch auf der jetzt gesperrten Fahrtrichtung Dinslaken die verengten Fahrstreifen markiert. Im Laufe des Montags werden dann die bestehenden Sperrungen und die Beschilderung zurückgenommen und auch diese Fahrtrichtung eingeschränkt für den Verkehr freigegeben.

Einschränkungen gibt es weiterhin an den Auf- und Abfahrten: Weil die Verflechtungsspuren zur Entlastung der Brücke gesperrt werden, bleiben an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Richtung Düsseldorf und in Richtung Dinslaken die Abfahrt gesperrt. An der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort ist die Auffahrt in Richtung Dinslaken gesperrt.

Stand 24. April:

Anfang kommender Woche soll der Verkehr auf dem "Meidericher Brückenzug" im Verlauf der A59 auch wieder in Richtung Norden fließen können, teilte der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen heute, 24. April, mit.

Wenn die jetzt geplante neue Verkehrsführung eingerichtet ist, können Autos und LKW auf zwei Fahrstreifen je Richtung fahren, allerdings auf schmalen, in Gelb markierten Fahrstreifen wie in einer Baustelle, mit LKW-Überholverbot und bei Tempo 80 km/h.

Schmale Fahrstreifen wie in Baustelle

Ziel ist es, die Belastung des Brückenzuges zu verringern und weg vom Rand in die Mitte zu legen. Deswegen müssen die außen liegenden durchgehenden Verflechtungsstreifen auf der Brücke gesperrt werden. Daher ist künftig an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Richtung Düsseldorf und in Richtung Dinslaken die Abfahrt gesperrt. An der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort ist die Auffahrt in Richtung Dinslaken gesperrt.

Neue Verkehrsführung bis Ende Jahres

In dieser Woche erfolgen die gelben Fahrbahnmarkierungen. Zum Maifeiertag (Dienstag 1.Mai) soll der Verkehr dann wieder auf vier Fahrspuren laufen. Grundvoraussetzung für diese Pläne sind aber positive Ergebnisse bei noch laufenden Betonuntersuchungen im Bereich der Brandstelle. Die neue Verkehrsführung wird dann mehrere Monate, mindestens bis Ende des Jahres bestehen bleiben. In dieser Zeit muss die Brücke im Bereich der Brandstelle aufwändig saniert werden und auch die "externe Vorspannung" unterhalb des Brückenzuges wieder neu angebracht werden. Die Spannglieder sind Sonderanfertigungen und müssen extra hergestellt werden.

Die Brücke der A59 ist durch einen Brand am vorletzten Wochenende beschädigt worden. Ein mit Holzpaletten beladener LKW und mehrere Autos hatten gebrannt. Seitdem ist die Fahrtrichtung Dinslaken für den Verkehr gesperrt.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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