RESG-Teams müssen am Samstag beide in Iserlohn antreten
Doppeltes Programm

Pedro Queiros (links) kann am Samstag nicht spielen. Seine Teamkollegen müssen ohne ihn in Iserlohn bestehen. In Turquel zeigte die RESG eine überragende Leistung und möchte sich auch in der Liga beweisen.
  • Pedro Queiros (links) kann am Samstag nicht spielen. Seine Teamkollegen müssen ohne ihn in Iserlohn bestehen. In Turquel zeigte die RESG eine überragende Leistung und möchte sich auch in der Liga beweisen.
  • Foto: Foto: Ralf Isselhorst
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Am 4. November rollte in der Liga zuletzt der Ball für die Roten Teufel. Mit dem 2:0 Heimsieg über den RSC Darmstadt verabschiedete man sich in eine längere Pause. Bei den Damen ruhte der Ball allerdings noch länger. Zuletzt gab es eine knappe 2:3 Heimniederlage gegen Calenberg. An diesem Samstag wollen beide Teams wieder punkten. Anstoß für die Damen in der Hemberghalle ist um 13 Uhr, die Männer spielen um 13.30 Uhr.

Trainerin Silvia Romero und ihre Spielerinnen Anna Kaub und Lisa Dobbratz waren am Wochenende mit in Turquel, um die Männer beim Europapokalspiel zu unterstützen. Gegen Iserlohn wollen die Damen an ihre starken Leistungen aus den Vorwochen anknüpfen. Die Niederlagen waren zum Teil immer sehr knapp und das Team hielt bisher sehr gut mit. Die Iserlohner gehen als klarer Favorit in das Spiel. Am Freitagabend um 20.30 Uhr haben die Sauerländer noch ein Heimspiel gegen die IGR Remscheid. Eine optimale Vorbereitung für das Spiel am Samstag gegen Walsum.
Bei den Männern ist die Favoriten-Rolle nicht ganz so eindeutig geklärt. Nach dem starken Auftritt in Turquel hat das Team von Trainer Christopher Nusch ordentlich Selbstvertrauen getankt und möchte das auch in der Liga nutzen, Trainer Nusch setzt das auch voraus: „Ich habe den Jungs klar gesagt, dass ich das jetzt von ihnen erwarte, und solche Leistungen auch konstant in der Liga sehen möchte. Am Wochenende hat sich jeder von seiner professionellsten Seite gezeigt. Wenn wir dies immer an den Tag legen, wird es für jeden schwer, uns zu schlagen.“ Am Montag war erstmal trainingsfrei, das Team war erst gegen 1 Uhr zurück in Duisburg. Die Spiele gegen die Iserlohner waren immer ein heißer Tanz. Die Mannschaft der ERGI hat sich zwar stark verändert, einige Leistungsträger sind zwar immer noch da oder kommen zurück. Nusch weiß die Stärke sehr gut einzuschätzen: „Auch wenn die Ergebnisse gerade am Anfang der Saison nicht gestimmt haben, gehört Iserlohn weiterhin zu den Top Teams der Liga. Gerade mit der Rückkehr (nach Verletzung) von Patrick Glowka, können sie ein ganz anderes Spiel aufziehen.“ Wenn sein Team so agiert wie in Portugal, dann dürfte am Samstag nichts schief gehen. Probleme bereitet aktuell der Einsatz von Stamm-Keeper Tobias Wahlen, er ist mit einer Prellung am Ellenbogen zurück gekommen, Pedro Queiros muss aus beruflichen Gründen passen. Zur Unterstützung der Mannschaft haben sich zahlreiche Fans angekündigt. Nach der langen Ligapause freuen sich alle Beteiligten auf die kommenden Spiele bis zur Winterpause.

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