Folgenschwerer Zusammenprall bei Regionalligabegegnung in Iserlohn

ERG Iserlohn II – RESG Walsum II 5:3 (nach vorzeitigem Spielabbruch)

Sergio Perreira, der auch der überragende Akteur in der 1. Mannschaft der ERGI ist,
brachte die Kugel bereits nach drei Minuten im Walsumer Kasten unter. Dank der guten Manndeckung der Walsumer konnte der Ausbau der Iserlohner Führung in den nächsten
Minuten zunächst aber verhindert werden. Ein Ballverlust hinter dem Tor der ERGI nutzte der pfeilschnelle Perreira in der 10. Minute zu einem Ein-Mann-Konter, setzte die Kugel zum
Glück aber nur an den Pfosten. Vier Minuten später machte er dieses Missgeschick allerdings wieder wett, konterte das RESG-Team abermals aus und erhöhte auf 2:0. Auch das 3:0 ging auf sein Konto, indem er hinter das Walsumer Tor fuhr, die Kugel auf seinen Schläger hob um sie gekonnt in die obere Torecke zu drücken. Unbeeindruckt von der Iserlohner Führung
übte die RESG weiter Druck aus. Yannik Lukassen konnte sich freilaufen, zirkelte den Ball unter die Latte und verkürzte auf 3:1. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte Tobi Wahlen dann noch das Ergebnis auf 3:2 korrigieren.
In der zweiten Spielhälfte setzte die ERGI sich zunächst noch durch zwei weitere Treffer
(26. und 33. Minute) weiter ab. Tobi Wahlen erzielte aber postwendend den Anschlusstreffer zum 5:3. Doch das bisherige Ergebnis wurde plötzlich zur Nebensache als Philipp Rümens in der 41. Minute mit einem Iserlohner Spieler zusammenprallte. Beide Spieler kamen zu Fall, bei dem der Schläger seines Gegenspielers, dem am Boden liegenden Philipp Rümens, mit voller Wucht entgegenschlug. In Folge klaffte eine zentimeterlange, stark blutende Wunde an Rümens Stirn. Den beteiligten Iserlohner Spieler trifft in keinster Weise eine Schuld an diesem Unfall, da er durch den Sturz keinerlei Kontrolle mehr über Körper und Schläger hatte. Aus den Walsumer Zuschauerreihen eilte sofort Hilfe herbei und die ERGI-Verantwortlichen alarmierten unverzüglich den Notarzt. Rümens wurde daraufhin über eine halbe Stunde lang auf der Fläche vom Notarzt und den Rettungssanitätern behandelt, bevor diese entschieden ihn in die Dortmunder Unfallklinik zu überweisen. Auf Grund der schweren Verletzung und vermutlich auch aus zeitlichen Gründen wurde Rümens mit dem Rettungshubschrauber nach Dortmund überführt. Das Spiel wurde anschließend einvernehmlich von beiden Mannschaften neun Minuten vor regulärem Spielschluss abgebrochen.

Autor:

Harald Quabeck aus Duisburg

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