RTV plus FCR - Gemeinschaftsprojekt bringt Rumeln-Kaldenhausen voran
Fußball-Armada der JSG unter vollen Segeln!

Vorfreude bei der jugendlichen Kicker-Armada aus Rumeln-Kaldenhausen, links die A, rechts die B, auf der Bank die Verantwortlichen. In der Jugendspielgemeinschaft Rumeln gibt es insgesamt 80 Spieler im Alter von 15 bis 18 Jahren.
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  • Vorfreude bei der jugendlichen Kicker-Armada aus Rumeln-Kaldenhausen, links die A, rechts die B, auf der Bank die Verantwortlichen. In der Jugendspielgemeinschaft Rumeln gibt es insgesamt 80 Spieler im Alter von 15 bis 18 Jahren.
  • Foto: Ferdi Seidelt
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Im Mienenspiel der Vereinsbosse wird die Anspannung deutlich. Paolo Sabella (Rumelner TV) und Daniel Stöpke (FC Rumeln-Kaldenhausen) steuern seit Monaten ihre Klubs durch alle Corona-Klippen. Jetzt lächeln sie entspannt.

Ein besonderer Termin steht an. Ihr Gemeinschaftsprojekt, die „Jugendspielgemeinschaft Rumeln“ stellt sich der Öffentlichkeit vor! Rund 80 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren bilden zwei A- und zwei B-Teams und sind somit die Gründungsmitglieder der „JSG Rumeln 2020“. Sogleich finden sich Sponsoren, die die Flaggschiffe der Balltreter schick einkleiden.

Paolo Sabella sieht in der Zusammenarbeit eine historische Komponente: „Lange genug haben sich die Vereine kritisch, auch schon einmal sehr kritisch gegenübergestanden. Das ist jetzt vorbei, nunmehr arbeiten wir zum Wohle unserer Jugend Schulter an Schulter.“ Daniel Stöpke benennt den sportlichen Aspekt: „Obwohl beide Vereine zusammen etwa 35 Mannschaften aufbieten und jeder für sich solide arbeiten könnte, macht die Bündelung der Talente aus sportlicher Sicht immer Sinn.“

Eine Win-Win-Win-Situation für alle

Und in der Tat: Ähnlich wie die Handballer seit Jahrzehnten ihre Möglichkeiten im Ort konzentrieren und damit sportlich sehr gut aufgestellt sind, werden nun die Fußballer im Jugendbereich Vergleichbares tun. Mit dem Fußballverband einer Meinung sind sie mit der Feststellung, dass durch eine Kooperation tunlichst jeder Fußballer zu möglichst vielen Spieleinsätzen kommt. Was der eine Verein zu viel hat, dem anderen aber fehlt, kann so ausgeglichen werden.

Ein konkretes Beispiel: Beide Vereine haben dermaßen viele elf und zwölf Jahre alte Jugendliche, dass jeweils zwei kopfstarke D-Mannschaften hier wie dort gebildet werden können. Wären alle Kids in einem Klub würden fünf Teams gemeldet, weniger Bankdrücker wären die Folge. So ist es mit Blick auf den einzelnen Spieler richtig, in beiden (Mutter)vereinen je eine D1 und D2 zu haben – und in der JSG eine (gemeinsame) fünfte Mannschaft, eine D3. Eine Win-Win-Win-Situation. Für den RTV, den FCR – und die Fußballer, die nur eines wollen: spielen!

Zurück zur JSG: Beim Fototermin wurde insbesondere auch den Sponsoren Deutsche Vermögensberatung Thomas Eckert (A-Jugend) und REWE Rumeln Hendrik Johann (B-Jugend) gedankt. Sie bilden gewissermaßen die „wirtschaftlichen Taufpaten“, wie es Förderer Ferdi Seidelt, zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, formulierte. Finanzielle Hilfe werde auch künftig nötig sein, wollen die Teams zuerst einmal in der Bestengruppe eine gute Rolle spielen. Und dann gibt es „eins höher“ die neu eingeführte Grenzlandliga, darüber die leistungsstarke Niederrheinliga. Ziele, für die es sich lohnt, Kicker-Können zu konzentrieren.

Absolut wichtig der soziale Aspekt. Die jungen Kicker haben mehrere Nationalitäten, auch einige Flüchtlinge schnüren ihre Schuhe. Im Verein sind alle gleich. In einer Mannschaft hat jeder seine Rolle, wird teamorientiert gehandelt, Rücksicht auf den Kameraden genommen. Soziale Grenzen verschwinden. Fußball eben.

Text und Fotos: Ferdi Seidelt

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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