RESG-Jahr beginnt mit Pech und neuen Verletzungssorgen

RESG Walsum – ERG Iserlohn 3:7 ( 2:3 )

Einen unglücklichen Jahresauftakt erlebten die Roten Teufel am Samstag beim Heimspiel gegen Iserlohn. Zunächst meldete sich ein trauriger Janis Reinert bei Abteilungsleiter Reinhold Luerweg mit neuen Leistenproblemen als nicht einsatzfähig aus dem Weihnachtsurlaub zurück, anschließend fiel im Spiel auch noch Leistungsträger Christopher Nusch verletzt aus.
Gute 30 Minuten konnte das Team von Trainer Quim Puigvert das Spiel spannend und offen gestalten, danach kam der RESG-Rumpfkader leider noch kräftig unter die Räder des ERGI-Express, der ohne Kapitän Nunez und Felix Bender nach Walsum gefahren war.
Relativ ausgeglichen war das Match bis zur 13. Minute, als Jorge Fonseca aus spitzem Winkel den RESG-Keeper Tobias Wahlen zum ersten Mal zur Führung bezwang.
Youngster Sebastian Haas, der ein absolut starkes Spiel machte, glich vier Minuten später zum verdienten 1:1 für die RESG aus. Sein Weitschuss-Kracher prallte Nationaltorhüter Patrick Glowka vom Torgestänge in den Rücken und rollte danach über die Linie.
In der 21. Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach Unaufmerksamkeiten bei den Roten Teufeln gingen die Gäste durch Treffer von Fonseca und Pereira zunächst mit 3:1 in Führung, ehe erneut Sebastian Haas nach einem sehenswerten Alleingang zum 2:3 verkürzen konnte. Zuvor war Christopher Nusch unglücklich von der Hartkugel am Mund getroffen worden. Er musste wegen Zahnverletzungen aufgeben und ins Krankenhaus gebracht werden. Mit dem knappen Rückstand ging es dann in die Halbzeitpause und es schien als sei noch alles möglich für die RESG.
Auch auf das 4:2 von Iserlohn ( Pereira hatte in der 29. Minute einen schulmäßigen ERGI-Konter erfolgreich abgeschlossen ) hatten die Walsumer noch einmal eine Antwort parat. Pedro Queirós gelang nur eine Minute später der erneute Anschlusstreffer zum 3:4.
Danach war das Pulver der Roten Teufel jedoch endgültig verschossen und das Unheil nahm mit schwindenden Kräften seinen Lauf. Zwar konnte Tobi Wahlen einen Penalty von Sebastian Glowka in der 34. Minute noch mit einer Glanzparade entschärfen, aber kurz danach legte Ihm Fonseca nach einem Bauerntrick ( 35. ) das fünfte „Ei ins Nest“ und läutete damit eine furiose Schlussoffensive der Gäste ein, die nun spürten das die Walsumer nichts mehr zuzusetzen hatten.
Verzweifelte Versuche der Roten Teufel noch einmal heranzukommen scheiterten am sicheren ERGI-Schlussmann und Nationaltorhüter Glowka und führten immer häufiger zu gefährlichen Kontern der Iserlohner, deren Portugiesen nun Ihre ganze Klasse ausspielten. Einen dieser Gegenstöße nutzte Sergio Pereira mit einem Zaubertor in der 36. Minute zur 6:3 Führung. Den Schlusspunkt zum 3:7 setzte ERGI-Neuzugang Rocha eine Minute vor Spielende mit einem Penalty, den Lukas Lemkamp durch ein Strafraumfoul verursacht hatte.
Ein verdienter Sieg der überlegeneren Gäste aus Iserlohn, der jedoch aus Walsumer Sicht deutlich zu hoch ausgefallen ist. Die RESG-Sorgen nehmen nach der Niederlage weiter zu, bleibt zu hoffen dass die Verletzten schnell zurückkehren und bald Verstärkung eintrifft.

RESG: Wahlen, Lorz, Lemkamp, Kulossek, Chr. Nusch, Haas (2), Queirós (1),
St. Jostmeier, Quabeck, Lukassen
ERGI: P.Glowka, Kost, F. Fischer, Rocha (1), Milewski, Pereira (3), Fonseca (3),
S. Glowka, T. Fischer, Henke
SR: B. Ullrich, P. Thissen
Teamfouls: RESG 8, ERGI 6
Zeitstrafen: RESG : 2 Min. Lemkamp , ERGI : 0
Zuschauer: 120

Autor:

Harald Quabeck aus Duisburg

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