„Nun lasst uns gehn und treten“ - MSV Vorstandsvorsitzender Dieter Steffen hielt Kanzelrede in der Salvatorkirche

Zeigte eine ganz besondere Seite seiner Fähigkeiten - MSV Chef Dieter Steffen
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Im Rahmen der „Kanzelreden in der Salvatorkirche“ sprach am vergangenen Sonntag Dieter Steffen zum Thema „Kirche und Fußball - Über den Wert von Siegen und Niederlagen“.

Beeindruckend schon das Orgelvorspiel mit der „Toccata d-moll“ von J.S. Bach. Das erste Lied nach der Begrüßung durch Pfarrer Peter Krogull hatte zumindest in einer Textpassage weitestgehend einen Bezug zum Thema Fußball: „Nun lasst uns gehn und treten“!

Nun laßt uns gehn und treten, Mit Singen und mit Beten
Zum Herrn, der unserm Leben, Bis hierher Kraft gegeben.

Nach dem Eingangsvotum und dem Psalm 34 gab es ein musikalisches Zwischenspiel mit „Athleten und Akrobaten“ aus dem „Musikalischen Bilderbuch“ von Alexis Holländer.

Gelungen war auch nach der Lesung von Lektorin Anja Strecker der von Heinz Benker dirigierte Kanon „Fußballreport“ für einen dreistimmigen Sprechchor. Da fühlte man sich fast in ein Stadion versetzt. Und auch optisch hatten sich die Mitglieder der Salvator Kantorei mit MSV Schals und Trikots geschmückt um den Eindruck noch zu verstärken!

Nun betrat Dieter Steffen die Kanzel der Salvatorkirche und brachte in seiner Kanzelrede die vielen Beziehungen zwischen Kirche und Fußball zum Ausdruck.

Beginnend bei den Worten, dass es für ihn ja ein „Heimspiel“ sei, denn als früherer Innenhafen Entwickler war er ja sogar ein direkter Nachbar der Kirche, brachte er die zahlreichen Beziehungen zwischen Kirche und Fußball auf den Punkt.

Es gebe zahlreiche Parallelen oder auch Bezeichnungen, die der Kirchensprache entlehnt sind: „der heilige Rasen“, die „Fußballtempel“ genannten Stadien und Arenen bis hin zur Glorifizierung von Spielern, die man als „Fußballgötter“ bezeichnet.

Und wie in der Kirche gibt es auch im Stadion Rituale, die den Ablauf eines Spiels, wie auch den in einem Gottesdienst, miteinander verbindet.

„Es gibt Gesänge der Fans, Spieler, die nach einem Tor in den Himmel zeigen oder ein Shirt mit einer religiösen Aufschrift tragen!“

Das im Fußball der Umgang mit Niederlagen, wie dieses auch an vielen Bibelstellen zu finden ist, eine neue Qualität habe, hat das Pokalfinale zwischen Schalke 04 und dem MSV, das Steffen in den Vergleich von „David und Goliath“ in der Bibel setzte, gezeigt.

Trotz des Rückstandes von 5:0 rund 10 Minuten vor Spielende hätten die MSV Fans das Stadion durch ihre Gesänge für ihre Mannschaft sehr beeindruckt und das Lob und Applaus der Schalke Fans geerntet.

Die Kollekte ging auf Wunsch von Dieter Steffen an ein Projekt der Kindernothilfe in Equador.

Alles in Allem war es ein ganz besonderer Gottesdienst, und Dieter Steffen bewies eindrucksvoll, dass er auch ungewöhnlichen Anforderungen gewachsen ist.

Autor:

Harald Molder aus Duisburg

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