Kein Zaun für das Buchenwäldchen

Anfang des Jahres wurden noch Pläne geschmiedet - wie hier bei einer Ortsbegehung der lokalen Politik. Foto: Winkler
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„Der Zaun ist gestoppt“, weiß Klaus Diekmann, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Schönebeck, und ist selbst anfangs von der neuen Entwicklung platt. Denn am Ende steht im Falle Kamptal, der monatelange Diskussionen und Ortsbegehungen nach sich zog (Foto, wir berichteten), alles wieder auf Anfang. Trotz Dirtbikern, spielender Kinder, abseits der Wege laufender Fußgänger und unvorsichtiger Hundebesitzer wird es vorerst keinen Zaun für das Buchenwäldchen geben. Möglich macht es ein neues Gerichtsurteil aus Karlsruhe, nach dem der Waldbesitzer nicht für waldtypische Gefahren haftbar zu machen ist. Damit ist die bisherige juristische Prüfung des Falles und die daraus beschlossene Notwendigkeit eines Zauns überholt. So jedenfalls scheint es vor einer weiteren Prüfung des neuen Urteils. Zukünftig reichen wieder Hinweisschilder und Kontrollen. Und die Stadt hat knapp 100.000 Euro plus eines hässlichen Zaunungetüms gespart.

Autor:

Sara Drees aus Dortmund

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