Radweg Kupferdreh - Nierenhof
Ist der Radweg Geheimsache?

Foto 1 Einmündung Eisenhammer Weg
 | Foto: Fotos: M. Reuter
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Inzwischen ist er 5 Jahre alt, der lang ersehnte Radweg zwischen Kupferdreh/Baldeneysee und Nierenhof/ Elfringhauser Schweiz. Inzwischen scheint er aber auf Seiten der Städte Essen und Velbert als bedeutungslos zu gelten, zumindest hat man sich keine Mühe mit einer Beschilderung gemacht. Der Weg ist beliebt und wird viel befahren, auch wenn die Anfahrt auf Kupferdreher Seite durch das Deilbachtal seit der Sperrung der Nierenhofer Straße/Kohlenstraße nicht nur sehr ungemütlich ist, sondern auch nicht ungefährlich. Fehlt in Dilldorf an der Kirche ein Hinweis auf Nierenhof, so steht der einzige Wegweiser an der Einmündung Eisenhammer Weg (Fotos 1 und 2), aber das war es dann auch. Am Ende des Deilbachtals kommt der Radweg-Hammer: keine Beschilderung, kein Hinweis, nur ein irreführendes Fahrradschild in die falsche Richtung (anderer Radweg) und eines, das man kaum sieht (Fotos 3 und 4). Wohin es geht – wird nicht verraten!
Am anderen Ende - Nierenhof - ist es noch schlimmer, denn da wird es richtig gefährlich. Es gab zwischenzeitlich mal einen Hinweis, links abzubiegen Richtung Bahnübergang, aber der ist verschwunden (Foto 5). Wer sich nicht auskennt, fährt geradeaus und landet auf der Nierenhofer Straße, wo man dann hinter einer Kurve und begab nach links abbiegen muss. Das kann lebensgefährlich werden, vor allem, wenn Kinder dabei sind.
In umgekehrter Richtung liegt die Einfahrt in den Radweg ziemlich versteckt und lässt Ortsfremde auf der Hauptstraße weiterfahren (Fotos 6 – 8).
Am Ende des Radweges wieder kein Schild (Foto 9), erst nach dem Abbiegen nach rechts (das muss man raten) wieder das kleine Fahrradzeichen (Foto 10), ohne Hinweis darauf, wo es hingeht.
Foto 11 hat nichts mit dem Radweg zu tun, außer, dass es dort gemacht wurde. Es hat mir einfach nur gefallen. Das Wegzeichen (3 rote Punkte über Wasserlinie) gehört zum Deilbachsteig, der teilweise mit dem Radweg verläuft.
Ich verstehe nicht, dass man ortsfremde Radler so „in die Wüste“ schickt. Essen und Velbert sollten sich da wirklich schämen. Gerade in Essen gibt man dem Radverkehr in letzter Zeit Vorrang – und es fehlt an notwendigen Beschilderungen an einer wichtigen Verbindung, auf die wir über 30 Jahre gewartet haben. Oder sollte es einen Grund geben, den Weg möglichst wenig auszuschildern? Vielleicht Anwohnerinteressen? Oder einfach nur „vergessen“?

Autor:

Magdalena Reuter aus Essen-Ruhr

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