Als Favorit ins Spiel gegangen und als Favorit beendet.

Manfred Kellershof wäre stolz gewesen wenn er es miterleben hätte können das seine Mädels die Tabelle jetzt anführen.

Ihm zu Ehren war heute die Schweigeminute vor Spielbeginn gewidmet, bevor das erste Nachholspiel und auch zugleich das letzte Lokalderby der Hinrunde startete.
Die Teufelinnen noch in den ersten 5 Minuten mit einem nervösen Beginn, fingen sich aber schnell und bauten dann auch den benötigten Druck auf.
Ob der sehenswerte Kopfball von Katrin Krügel auf das Gehäuse der Tuserinnen in der 8 Minute das Tor gefunden hätte kann nicht mehr geklärt werden, aber die Richtungsänderung hervorgerufen von Laura Valcarcel Ribeiro beschert den Teufelinnen das 1:0.
Schon einmal ein Auftakt nach Maß am Langmannskamp an diesem kalten aber noch schönen Sonntagnachmittag, wo es doch gut 40 Zuschauer verschlagen hatte.
Steeles Damen machten sofort weiter den Gegner unter Druck zu setzen und ihn zu Fehlern zu zwingen.
Umso verblüffender der Schuss von Katharina Rogalla aus gut 20 Metern auf das Gehäuse der Gäste, Tusems Torfrau weit vor dem Tor stehend wird kalt erwischt, 2:0 in der 22 Minute für die Hausherrinnen.
Bei den Steelerinnen spielt sich nun schon Leichtigkeit ein, der Ball rollt gut in den Reihen, die Abwehr steht sicher.
Das perfekte Zuspiel von Katharina Rogalla auf Caroline Hamann bringt die Teufelinnen auch heute wieder ein weiteres Tor in der 27 Minute, zum 3:0.
Bemerkenswert heute besonders Marina Märker in ihrer Rolle die in vielen Situationen ein gutes Auge bewies, ohne hier jemand besonders hervor zu heben.
Denn dazu ist die Qualität der Mannschaft doch weit oben angesiedelt, so ist erfreulich das Spiel in der ersten Halbzeit.
Nach der Halbzeit wird bis zur 70 Minute weiter gut gespielt, doch dann verebbt auf Seiten der Steelerinnen das Spiel immer mehr.
Die Luft ist urplötzlich raus, man lässt Tusem immer mehr Raum und das Zuspiel nach vorne ist nicht mehr präzise.
Diesen Umstand nutzen die Gäste dann in der 77 Minute zum 3:1 nach einem kleinen Fehler.
Bis zum Schluss findet Steele den Faden nicht mehr wieder ihr Spiel zu machen, doch kommt es in der 87 Minute noch zu einem Highlight auf Seiten der Teufelinnen, Nina Blume nach langer Verletzungspause steht wieder auf dem Platz.
Steeles Damen siegen souverän am Langmannskamp und übernehmen die Tabellenspitze punktgleich mit Fortuna Wuppertal und SSVg Velbert, aber mit einen wesentlich besseren Torverhältnis.

Am 18.02.2018 geht es dann im nächsten Nachholspiel gegen die SSVg Velbert zu Hause.

Autor:

Walter Krügel aus Essen-Steele

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