Frauenfußball
Ein versöhnliches Ende

Ein wenig Stolz konnte Andreas Krüger zum Schluss schon auf seine Truppe sein, denn das erste Spiel gleich auf Naturrasen zu spielen mit der neu formierten jungen Mannschaft verhieß nichts gutes.

So sah man auch in der ersten Spielhälfte den Damen vom SV Walbeck oft genug hinterher und Joeline Klaar Steeles Interims-Torhüterin musste gleich vier Mal hinter sich greifen.

Ein Tag der nicht verheißungsvoll begann und ein Debakel erahnen lies, den erst zum Ende der ersten Halbzeit bekamen die Steelerinnen das Spiel besser in den Griff.

Leider wurden die 100% Chancen nicht genutzt, denn dann wäre der Spielverlauf ein anderer gewesen.

So ging man in die Pause mit hängenden Köpfen, was aber Trainer Andreas Krüger nicht ganz verstand den die Chancen waren da und Walbeck machte Fehler.

Genau dies machte der Steeler Coach seinen Damen klar zur Pause, was dann auch in der zweiten Hälfte fruchten sollte.

Leonie Lantermann brauche dann auch nur 7 Minuten nach Wiederanstoß um das erste Zeichen zu setzen zum 4:1 in der 52 Minute.

Leider setzten auch die Spargelstätterinnen ihre Torjagd fort so das man in der 61 Minute einen weiteren Treffer hinnehmen musste zum 5:1.

Die Essenerinnen tauchten aber zu dieser Zeit schon sehr oft vor dem Tor der Walbeckerinnen auf und sogar das eine oder andere Mal alleine.

Leider machte man aus dieser komfortablen Position keine Tore, da die Hausherrinnen den Kampfeswillen ihrer Gäste übersahen.

Trotz des hohen Rückstands gaben die Teufelinnen aus Essen weiter Gas und erarbeiteten sich nun ihre Vorteile, Walbeck zeitweise konsterniert über das Aufbäumen ihrer Gäste.

Die Mannschaftsleistung der Steelerinnen  wurde dann auch wieder in der 76 Minute belohnt, wieder brachte die 18 jährige Leonie Lantermannn das Runde im Eckigen unter zum 5:2.

Doch Steele gab sich noch nicht geschlagen, denn man merkte da war noch mehr drin am heutigen Tag gegen den zu Anfangs geglaubten übermächtigen Gegner.

Es brauchte zur Ergebniskosmetik nur 4 Minuten und Leonie Lantermann lieferte einen lupenreinen Hattrick ab, in der 76 Minute.

Das 5:3 beflügelte die Essenerinnen nun auf ganze zu gehen und liesen die Gegnerinnen über weite Strecken schlecht aussehen, jetzt gab es Chancen noch einen drauf zu setzen am laufenden Band.

Oft fehlte aber das letzte Quäntchen Glück noch ein weiteres Tor zu machen, denn die Gegnerinnen standen nun mit dem Rücken zur Wand.

Mit dem einen oder anderen Tor weniger aus der ersten Spielhälfte war heute sehr viel mehr drin gewesen, da man konditioneller und spielerisch auf einem guten Weg ist.

Nicht zu Unrecht fand Steeles Coach am Ende des Spiels lobende Worte für sein Team, das eine klasse Leistung abgerufen hat.

Am nächsten Sonntag geht es im Lokalderby weiter gegen die Drittvertretung der SGS, um 13:00 Uhr geht es los im Sportpark an der Steelerstraße.

Autor:

Walter Krügel aus Essen-Steele

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