Ausstellung „WIR HABEN DIE WAHL. Frauen 1919 – 2019“
Die Partei Die Linke in Essen lädt ins Stadtarchiv ein

Die Partei Die Linke in Essen lädt zum Besuch der Ausstellung „WIR HABEN DIE WAHL. Frauen 1919 – 2019“ im Stadtarchiv ein. Am Donnerstag, 16. Mai, um 17 Uhr, findet eine gemeinsame Führung mit Susanne Abeck und dem linken Frauenplenum statt. Die Ausstellung ist anschließend noch bis zum 29. Mai zu sehen.

Seit Jahrzehnten haben sich Frauen in Deutschland für ihr Wahlrecht eingesetzt. Vor 100 Jahren, bei den Wahlen im Januar 1919, wurde es dann Wirklichkeit. Frauen durften wählen und auch ihre Namen standen erstmals auf den Wahllisten. Die Ausstellung "WIR HABEN DIE WAHL. Frauen 1919 – 2019“ stellt unter anderem Portraits der acht Frauen vor, die erstmals in den 102-köpfigen Essener Stadtrat gewählt wurden.

„Wir laden alle interessierten Menschen ein, gemeinsam mit uns am Donnerstag, den 16. Mai um 17 Uhr, die Ausstellung zu besuchen“, so Marion Wegscheider, die Kreissprecherin der Partei Die Linke in Essen. „Die Ausstellung stellt den Kampf um das Frauenwahlrecht in den speziellen historischen Kontext der Stadt Essen dar und beleuchtet auch die soziale Situation von Frauen sowie die Not, die der erste Weltkrieg ausgelöst hat. Als Gruppe wollen wir darüber hinaus verschiedenen Frage nachgehen: Wie ist es heute um die Gleichstellung der Frauen bestellt? Welche Aufgaben liegen noch vor uns?“

Frauen gehörten damals wie heute unterschiedlichen politischen Parteien an. Gemeinsam haben sie sich aber alle für das Frauenwahlrecht eingesetzt. Unter ihnen war Emma Leder von der USPD, die später der KPD beitrat. Nach 1933 wurde sie mehrfach verhaftet, überlebte das Konzentrationslager und blieb überzeugte Kommunistin. Auch heute sind linke Frauen im Essener Stadtrat, wie die Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Die Linke, Gabriele Giesecke, die ebenfalls in der Ausstellung portraitiert wird.

„Wir werden von Susanne Abeck durch den Nachmittag geführt, die federführend an der Erstellung der Ausstellung mitgewirkt hat. Der Treffpunkt für Interessierte ist das Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1/ U-Bahnstation Bismarck-Platz, in dem die Ausstellung noch bis zum 29. Mai zu sehen ist“, so Marion Wegscheider abschließend.

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