Schnell wieder berappeln

Zwar bemühten sich die 80er nach Kräften, doch das Lokalderby war eine klare Sache. 
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Der Werdener Kreisligist verliert erneut und schliddert in ein Zwischentief

Der SC Werden-Heidhausen schlidderte in ein Zwischentief und sollte sich nun möglichst schnell berappeln. Obenauf sind dagegen die SC-Damen, die nach anfänglichen Problemen immer besser in die Saison finden. Das Lokalderby hielt für die SG Werden 80 wenig Schönes bereit.

SG Werden 80 gegen SC Werden-Heidhausen II 0:11
Das gastgebende Team überraschte mit offensivem Beginn, hatte auch die erste Möglichkeit. Die Gäste starteten etwas schläfrig, kamen erst nach einer Viertelstunde zur Führung. Nachdem ein Weitschuss von Jonas Graf unglücklich zum 0:2 abgefälscht wurde und Mike Müller nach Doppelpass mit Bastian Bugs zum 0:3 traf, zog die SC-Reserve das Tempo endlich etwas an und kam bis zur Pause noch zu drei weiteren Treffern. Die 80er rund um Spielertrainer Daniel Görbing versuchten immer wieder, mit schnell gespielten Kontern erfolgreich zu sein. Doch entweder stimmte der entscheidende Pass nicht oder es wurde überhastet abgeschlossen. Besser machten es die Gegner, ohne großartig zu glänzen. Der eingewechselte Marcel Schäfer schnürte ein Dreierpack. SG-Keeper Thiemo Winkler konnte mit einigen Paraden noch Schlimmeres verhindern, aber unterm Strich stand die nun doch schon vierte zweistellige Niederlage dieser Spielzeit. Während der SC nun die vierte Mannschaft der SG Schönebeck empfängt, haben es die 80er mit dem Mit-Absteiger Yurdum Spor zu tun, der nach Horrorstart zuletzt kräftig punkten konnte.

Da blieb die Pfeife stumm

TC Freisenbruch gegen SC Werden-Heidhausen I 3:2
Saalbach, Kleine-Beck, Ewert (46. Wirtz), Höcker, Theuer (54. Neef), Bednarski, Homberg, Hougardy, Sonnenschein, Waziri, Wagner (66. Kreutzadler).
3:1 Sonnenschein (82.), 3:2 Waziri (90.).
Ist das jetzt eine Krise? Der SC Werden-Heidhausen konnte aus den letzten fünf Begegnungen nur vier Punkte sammeln und rutscht in der Tabelle langsam ins Niemandsland. Trainer Danny Konietzko hatte sein Team vor dem starken Aufsteiger TC Freisenbruch und seinem gewöhnungsbedürftigen Ascheplatz gewarnt. Collins Wagner hätte in der ersten Minute fast einen riskanten Rückpass erlaufen, im Gegenzug musste Torhüter Kevin Saalbach sein ganzes Können zeigen. Werden kontrollierte zunächst das Spiel und erhielt nach einem Foul am Strafraumeck einen Elfmeter zugesprochen. Kevin Hougardy schoss, doch der Torhüter tauchte rechtzeitig ab. Die Gäste hatten sich kaum von der Enttäuschung erholt, da flog ein hoher Ball vors Tor, Keeper Saalbach und ein Stürmer kollidierten. Während die SCler sofort stehen blieben, blieb die Pfeife stumm und ein Freisenbrucher lief auf Verdacht mit dem Ball ins Tor. Der Treffer zählte, erst nach einer sehr langen Behandlungspause ging es weiter. Kurz vor der Pause segelte ein Freistoß nach innen, der kleinste Spieler auf dem Feld köpfte das Leder zum 2:0 ins Netz. Nach 50 Minuten folgte ein Duplikat dieser Szene, wieder sorgte ein Freistoß mit anschließendem Kopfball für ein Gegentor. Coach Konietzko nutzte seine Wechselmöglichkeiten, brachte Marius Neef und Tim Kreutzadler für zusätzlichen Offensivschwung. Der Schlussspurt der Gäste kam aber zu spät, um noch Entscheidendes ändern zu können. Zwar gelang Philipp Sonnenschein mit einem trockenen Schluss in den Winkel das 1:3 und Khalid Waziri stocherte das Leder zum 2:3 über die Linie, doch dann pfiff der Unparteiische ab.
Nach dieser schon dritten Saisonniederlage musste der SC den TC in der Tabelle vorbeilassen. Zwölf Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze werden sich in den drei noch verbleibenden Partien bis zur Winterpause nicht aufholen lassen. Jetzt gilt es, sich neu zu sammeln. In Pokal geht es zu Al Arz Libanon. Der dann nächste Kontrahent ist stark angeschlagen: Bei Preußen Eiberg trat der ehemalige Bundesligaprofi Thomas Cichon als Trainer zurück, es folgte eine Niederlage gegen den Tabellenletzten.

Erst verpennt, dann höchst souverän

SC Werden-Heidhausen Damen gegen Adler Union Frintrop II 8:0
Michael Stein und Nils Franke wollten nun wirklich nicht meckern. Aber die gegen Adler Union Frintrop II „verpennten“ ersten dreißig Minuten hatten die ehrgeizigen Trainer schon ein wenig geärgert: „Wir haben dem Gegner anfangs noch zu viel Luft gelassen. Chancen waren durchaus vorhanden. Aber erst nachdem wir den Schalter umlegen konnten, lief es. Dann aber richtig gut.“ Das 1:0 in der 40. Minute durch Cathi Will war der Türöffner, Lisa Resing ließ es bis zur Pause doppelt klingeln. Im zweiten Durchgang traten die Löwentalerinnen höchst souverän auf und kamen zum fünften Sieg in Folge. Nun war es Cathi Will, die ein Doppelpack beisteuerte. Weitere Torschützinnen waren Emily Stockter, Friederike Ruhrus und Lisa Resing. Beim ESC Preußen möchte der neue Tabellensechste seine erfreuliche Serie noch ausbauen.

TC Freisenbruch II gegen SC Werden-Heidhausen III 5:1
Nach zuletzt wenig überzeugenden Resultaten hat das Team der Trainer Jürgen Koch und Jupp Böhmer den Aufstiegsplatz abgeben müssen und rutschte auf den vierten Rang. Beim Tabellenachten vermasselte eine Tiefschlafphase kurz vor und nach der Halbzeitpause ein besseres Abschneiden. Von der 38. bis zur 53. Spielminute fing sich der Gast gleich fünf Gegentore. Victor Fild steuerte den Ehrentreffer bei, dabei blieb es dann auch.

So rollts Leder

Mittwoch, 8. November
18.45 Uhr: Al Arz Libanon gegen SC Werden-Heidhausen I, Bäuminghausstraße.
Sonntag, 12. November

10.30 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen Preußen Eiberg II, Löwental.
12.30 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen SG Schönebeck IV, Löwental.
14.30 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen Preußen Eiberg, Löwental.
15 Uhr: Yurdum Spor gegen SG Werden 80, Am Krausen Bäumchen.
17 Uhr: ESC Preußen gegen SC Werden-Heidhausen Damen, Seumannstraße.

Zwar bemühten sich die 80er nach Kräften, doch das Lokalderby war eine klare Sache. 
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Die dritte Mannschaft hatte in Freisenbruch nichts zu bestellen.
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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