Guten Tag! Hier bin ich Mensch

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Schon länger währt des Frühlings holder, belebender Blick, vom Eise befreien brauchte keiner Ströme und Bäche, im Ruhrtal grünet Hoffnungsglück.
Die Frau am Arm, spaziert es sich besonders schön – runter aus Heidhausens Höhn, ins Abteistädtchen hinab. Der alte Winter war diesmal besonders schwach, traute sich gar nicht erst aus seinen rauhen Bergen zu uns herunter.
Grund genug für Mali Sirin, den Biergarten am Ruhrufer wieder zu eröffnen, als „Werdener Wiesn“. Es gibt Kaffee und Mandarinen-Kuchen, auch an Blumen fehlt‘s nicht im Revier, dazu ein Pilsken oder aber – nebenan ziehen die Drahtesel ihre Bahnen – ein Radler. Malis kleine Tochter verzückt die Gäste, die Locken hat sie vom Papa – so viel ist klar! Man kennt sich, man grüßt sich, stärkt sich nach einem kürzeren oder gar längeren Osterspaziergang.
Noch ein Eis? „Nee, lass maa!“ Jeder sonnt sich heute so gern, man schaut zu, wie die Ruhr in Breit‘ und Länge so manches lustiges Tretbötchen bewegt, lehnt sich zurück, genießt den Tag: „In Werden bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein!“
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