Essen Light Festival: Der Mond macht Pause...

Aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse und der prognostizierten starken Windböen hat die EMG – Essen Marketing GmbH die Installation „Museum of the Moon“ auf der Kettwiger Straße aus Sicherheitsgründen vorerst abgebaut. Nach derzeitigem Stand wird der überdimensionale Mond des Essen Light Festivals am 1. oder 2. November 2018 wieder installiert.
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  • Aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse und der prognostizierten starken Windböen hat die EMG – Essen Marketing GmbH die Installation „Museum of the Moon“ auf der Kettwiger Straße aus Sicherheitsgründen vorerst abgebaut. Nach derzeitigem Stand wird der überdimensionale Mond des Essen Light Festivals am 1. oder 2. November 2018 wieder installiert.
  • Foto: EMG
  • hochgeladen von Frank Blum

Wenn zu abendlicher Stunde in der Essener Innenstadt Dutzende von Hobby-Fotografen unterwegs sind und die kleinen und großen Essener staunend empor blicken, dann ist es wieder soweit: das Essen Light Festival präsentiert Lichtkunst und lädt zum Entdecken ein.

Wer die 18 Objekte, die in der gesamten Innenstadt verteilt sind, sehen möchte, sollte sich sputen. Denn nur noch bis Sonntag, 4. November, dauert das Essen Light Festival. Jeweils von 18 bis 22 Uhr ist die etwas andere Ausstellung bei freiem Eintritt geöffnet, bevor sie von den Lichtwochen abgelöst wird.
Auch die dritte Auflage des Festivals kann überzeugen. Und auch diesmal ist ganz Neues dabei, das entdeckt werden möchte.
Richard Röhrhoff, Geschäftsführer der EMG und künstlerischer Direktor des Essen Light Festivals: „Ich freue mich sehr, die Anzahl der Objekte hat sich seit dem ersten Essen Light Festival mehr als verdoppelt. Zudem sind wir das einzige Lichtfestival Deutschlands, dessen Spielorte entspannt zu Fuß besichtigt werden können.“
Routenpläne gibt's in der Lichtwochen-Gastronomie sowie in der EMG-Touristikzentrale, Am Hauptbahnhof 2, und online unter visitessen.de. Wer mag, kann die App EssenON der GENO BANK nutzen, die eine digitale Routenführung anbietet.
Ein absolutes Muss des Rundgangs sollte die Parkanlage Grüne Mitte Essen am Berliner Platz sein. Gleich drei sehenswerte Stationen sind hier zu finden. Absolutes Highlight ist „Sounds of the Sky", eine Musik- und Lichtinstallation von Daniel Kurniczak, bei dem die Besucher durch ein Feld aus leuchtenden Wolken gehen können. Mit seiner Installation „Wolkenklang“ war Daniel Kurniczak bereits auf internationalen Festivals zu Gast. Ebenfalls gelungen und gleich in der Nachbarschaft "Giant Dandelions". Die französisch-philippinische Künstlerin Olivia d’Aboville schuf aus weit über 1.000 alten Plastikflaschen 90 überdimensionale Pusteblumen. Eine Blumenwiese der besonderen Art.
Der „Supercube“ des französischen Lichtkünstlers Stephane Masson ist am Limbecker Platz zu entdecken und begeistert mit gelungenen Projektionen und hunderten kleinen Gläser. Mit etwas Glück taucht aus das eigene Bild im Glas auf. Frage: Ist das eigentlich durch den Datenschutz abgesichert? Auf jeden Fall ein riesiger Spaß!
Doch es gibt auch Ausreißer bei den Installationen, die sich irgendwo zwischen langweilig und Vollschrott bewegen: Eines davon ist „Dot“ in bester Lage am Willy-Brandt-Platz. 21 Meter lang und drei Meter hoch mit 175 Lichtkugeln. Der französische Lichtkünstler Philippe Morvan hat es geschaffen und möchte mit dem "Verweben von Licht und Musik an einem bestimmten Ort eine besondere Stimmung kreieren".
Das Ding muss man sich schon schön saufen, die Glühwein-Buden sind zum Glück nicht weit...
Aus über 2.000 alten Glühbirnen besteht "The Cloud" auf dem Kennedyplatz, geschaffen vom kanadischen Künstler-Duo Caitlind r.c. Brown und Wayne Garret. Mit den herunterhängenden Ketten lassen sich moderne LED-Glühlampen zum Leuchten bringen. Etwas klein geraten für den Kennedyplatz und nur aus der Ferne halbwegs originell. Von Nahen betrachtet ist der geneigte Betrachter doch etwas besorgt, wann die ersten Glühlampen zerschellen und auf dem eigenen Kopf landen.
Zum Schluss aber noch ein Blick auf sehenswertes 3D-Videomapping auf Häuser-Fassaden. Das gibt's sowohl am Haus der Begegnung als auch am Essener Dom. Einmal phantasievoll und bunt und einmal ein wenig mit Bildungsauftrag: "Glückauf Zukunft" nimmt im Jahr des Ausstiegs aus der Steinkohle die Betrachter mit mit auf eine Reise unter Tage, kommt im Jetzt an und blickt mit in eine gute Zukunft. Glück Auf.

Aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse und der prognostizierten starken Windböen hat die EMG – Essen Marketing GmbH die Installation „Museum of the Moon“ auf der Kettwiger Straße aus Sicherheitsgründen vorerst abgebaut. Nach derzeitigem Stand wird der überdimensionale Mond des Essen Light Festivals am 1. oder 2. November 2018 wieder installiert.
Der hängt aber tief... Ein sieben Meter Hoher Mond ist auf der Kettwiger Straße zu entdecken. Darauf deutlich zu erkennen ist die von der NASA fotografierte Oberfläche des Himmelskörpers.

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