Monate ausgebucht! Beflügelung bei Schülern, Eltern, Lehrern
Traumberuf gefunden - durch die Liebe

Herrlich! Hereinspaziert! Lars Wasserthal, Zirkusdirektor, lässt in Essen, Elisabethschule, die Herzen schneller schlagen...
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  • Herrlich! Hereinspaziert! Lars Wasserthal, Zirkusdirektor, lässt in Essen, Elisabethschule, die Herzen schneller schlagen...
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  • hochgeladen von Ingrid Schattberg

Sicherer Beruf heutzutage? Zirkusdirektor! Kinder gibt es immer. Die nie einen Zirkus persönlich erlebten, haben das Herrlichste im Leben verpasst. Hereinspaziert! Lars Wasserthal hatte vorher „stattliche“ Berufe u. a. Schauspieler, Theaterregisseur! Plötzlich machte es Wumm! 2005! Die große Liebe traf Lars: "Eine Artistin". Seine jetzige Frau. Er sattelte um. Wasserthal wurde Zirkusdirektor! Uiii - welch ein Mann. Auch der West Anzeiger war schnell von seinen Ausführungen verzaubert.

In der Elisabeth-Grundschule, Essen-Frohnhausen, gastiert er just diese Woche mit seinem Circus "Phantasia" und zehn Mitarbeitern. Die schaffen in wenigen Tagen aus kleinen Schülern große Artisten. Begeisterung fällt von allen Seiten. Lars Wasserthal in Kürze über seine Vor-Berufe...Falsch!: Berufe, die er eigentlich immer noch ausübt.

Der Reihe nach! 
2010 gründete Lars seinen Circus Phantasia. „Ich habe mein Leben gefunden. Ich kam vom Theater. Bin Schauspieler und Regisseur. Kann mich jetzt als Zirkusdirektor in Schulen verwirklichen. Ich darf Singen, führe als Conférencier durch das Programm; habe eine Geschichte geschrieben, die als roter Faden durchläuft...Ich liebe Schulen, Kinder sind toll."
Nicht angestrengend? "Nein, als Jugendlicher nach dem Schul- Abschluss wollte ich mich eigentlich für’s Lehramt entscheiden. Es kam anders. Ich habe mich anders entschieden – Theater! Ich wurde Schauspieler. Dann Theater-Regisseur. Tatsache aber ist, im Zirkus habe ich alles was ich wollte - sowohl Schauspieler wie  Lehrer. Im Zirkus „Phantasia“ habe ich meinen Platz fürs Leben gefunden. Klar, die Vorarbeiten waren kein Kinderspiel. Schwierige Auflagen - viel Geld musste hingeblättert werden."

Mittlerweile ist Circus Phantasia ein Selbstläufer
Schulen, Kindergärten melden sich Monate vorher an. Das mächtige, bunte Zirkuszelt wird dann am gewünschten Schulhof sonntags mit Mitarbeitern und Eltern aufgebaut.

Woher kommt das Geld?
„7 Euro Eintritt pro Kind!" Kein Problem. Daniela Stein, Elisabethschule, Schul-Sozialpädagogin, fächert auf wie’s läuft: "Durch Sponsorenlauf der Kinder und über den Förderverein, der einen großen Betrag geleistet hat.“  Letztendlich jedes Kind beseelte, glücklich machte. "So mussten sich Schüler der Akrobatengruppe für Trapezattraktionen vorher qualifizieren, immer wieder probieren es zu schaffen, mit den Beinen an der Stange ruhig zu hängen, mit der Höhe, der Kraft klarzukommen", sagt eine Lehrerin.

Zirkus ist das Highlight an Schulen, Kindergärten. Daniala Stein betont: „Bei uns findet Zirkus im vier-Jahres-Rhythmus statt. Immer mit tollem Erfolg. Stets eine unheimliche Bereicherung und Erfahrung für Kinder – aber auch für Lehrer, weil sie die Schüler aus den Klassen in einem ganz anderen Umfeld erleben können. Ganz klar, ein Klassen-übergreifendes Projekt verbindet.“

Leuchtende Augen beim acht-jährigen Johann. „Ich mach auf dem Nagelbrett Kunststücke. Kann jetzt einen ganz schweren Trick. Man lernt ganz tolle Sachen.“
Strahlen bei der zehn-jährigen Mila. „Weil ich als Fakir Neues ausprobieren, Spannendes und Gefährliches machen wollte.“
Leander, 10, stolz: „Ich geh in die Kiste. Und einige Kinder stechen mit Schwertern da rein...“
Hereinspaziert! Glänzende Augen garantiert!

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