Wenn Compagnien verschmelzen

Ein Klassiker in einer neuen Werkinterpretation von David Dawson: Giselle. Unser Foto: Anna Khamzina und Artur Babajanyan.
  • Ein Klassiker in einer neuen Werkinterpretation von David Dawson: Giselle. Unser Foto: Anna Khamzina und Artur Babajanyan.
  • Foto: Bettina Stöß
  • hochgeladen von Frank Blum

Giselle im Aalto Ballett

Die Spezialität von Choreograph David Dawson ist die Umwandlung klassischen Balletts in neue Formen. Mit dem Klassiker Giselle feierte er nun - gemeinsam mit dem Aalto Ballett Essen, dem Ballett im Revier Gelsenkirchen sowie den Bochumer Symphonikern - Premiere im Aalto Theater.
Auf tänzerisch höchstem Niveau bewegen sich Solisten und Corps de ballet. Getanzt wird voller Emotionen, berührend körperlich und atmosphärisch dicht.
Ein wahrer Luxus: Gleich drei verschiedene Besetzungen der Hauptrollen von Giselle und Albrecht kommen während der Spielzeit zum Einsatz. Die Kooperation der Compagnien macht‘s möglich.
Zeitlos ist die Handlung.
Die Aufführung bleibt den traditionellen Wurzeln der Uraufführung treu, auch die Musik von Adolphe Adam, arrangiert von David Coleman, kommt ohne überraschende Neuerungen aus.
Stilvoll, schlicht und hochwertig das Bühnenbild, das allerdings im ersten Akt das ruhende Zentrum vermissen lässt. Im zweiten Akt gibt‘s immerhin den Blick in den Mond...
Giselle - eine sehr hochwertige Inszenierung, die allerdings ohne große Innovationen nachhaltig wenig in Erinnung bleibt.

Weitere Vorstellungen: 10., 12., 23. und 25. April; 29. Mai; 9. Juni
Tickets: 0201 81 22 200

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