FaireKITA in Essen-Frohnhausen
Ev. Kita Postreitweg in einer Feierstunde als FaireKITA zertifiziert

Ulrich Leggereit (Leitung Geschäftsbereich Diakoniewerk Essen gemeinn. Ges. für Kindertageseinrichtungen), Martina Sonnenberg (Leitung Kita Postreitweg), Dodo Schulz (Netzwerk Metropole Ruhr) und Monika Fränkel (Presbyterin) freuen sich über die Auszeichnung "FaireKITA"
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  • Ulrich Leggereit (Leitung Geschäftsbereich Diakoniewerk Essen gemeinn. Ges. für Kindertageseinrichtungen), Martina Sonnenberg (Leitung Kita Postreitweg), Dodo Schulz (Netzwerk Metropole Ruhr) und Monika Fränkel (Presbyterin) freuen sich über die Auszeichnung "FaireKITA"
  • hochgeladen von Carmen Dluzewski

Strahlende Gesichter bei den Kindern, dem Erzieherteam um die Kita-Leitung Martina Sonnenberg und allen geladenen Gästen. Denn als erste evangelische Kita in Essen darf sie sich nun FaireKITA nennen. Kita-Leitung Martina Sonnenberg bedankte sich ganz herzlich bei allen Kindern, die bei allen Projekten hervorragend mitgemacht haben. Besonders stolz ist sie auch auf ihr Erzieher-Team, das ganze Arbeit geleistet hat: „Unsere Kita, die auch Familienzentrum und eine Einrichtung mit Kulturprofil ist und jetzt auch noch offizielle FaireKITA ist, beweist, dass auch schon die Kleinsten in eine lebenswerte Zukunft blicken können“. Bei einer kleinen Feierstunde wurde die offizielle Zertifizierungsurkunde von Dodo Schulz, Vertreterin des Netzwerk Metropole Ruhr, überreicht. „Ein großes Lob an die Kita Postreitweg, die den neuen Titel mehr als verdient hat. Denn durch euren Einsatz erreicht ihr, dass es irgendwann allen Kindern auf der Welt gut geht“ freute sich Dodo Schulz.
Spielerisch fairen Umgang lernen
Zahlreiche Aktionen standen und stehen für die Kita-Kinder täglich auf dem Programm. Stellv. Kita-Leitung und Erzieherin Frau Fritz führte Besucher vor der Feierstunde durch die Kita. „Was erzählt uns die Erde?“ nach diesem Motto wurden die Kinder an das Thema herangeführt, erklärte Frau Fritz. „Erstaunlich einfache und tolle Ideen hatten die Kinder und es war eine Riesenfreude für uns Erzieher, sie gemeinsam mit ihnen umzusetzen“. Zum Beispiel wurden Erdbeeren und Kräuter in Hochbeeten gesät, Müll wurde getrennt, über Lebewesen im Meer gesprochen und was passiert, wenn Müll ins Meer gelangt.
100 Kinder fordern nun ihre Eltern heraus
„Macht euch auf etwas gefasst“ sagte der ehemalige Pfarrer Link, der lange im Markuszentrum wirkte, zu den Eltern. „Eure Kinder kennen sich nun bestens aus und wissen, wie sie sich umweltgerecht verhalten“.
Elektroautos stinken nicht und Pferde machen keinen Rauch
Auch das ist den Minis schon aufgefallen. Der kleine Paul baute sogar mit Hilfe ein Elektro-Feuerwehrauto. Als Alternative zum Auto überlegte sich die kleine Nadia: „Man kann auf einem Pferd reiten, wenn man eins hat oder eins kaufen kann, denn ein Pferd macht keinen Rauch“.
Biocaterer und fair gehandelter Kakao
Es gibt fast kein Thema, das nicht von den Kindern unter die Lupe genommen wurde. Ulrich Leggereit, Leitung Geschäftsbereich des Diakoniewerk Essen gemeinn. Ges. für Kindertageseinrichtungen GmbH freute sich über die heutige Auszeichnung sehr: „Ein großes Dankeschön an die Kita-Leitung Martina Sonnenberg und ihr gesamtes Team, den Kindern und Eltern, die den fairen Umgang mit unserer Schöpfung so toll unterstützen“. Getreu nach dem Leitbild des Diakoniewerk’s Essen „Zusammen Leben Gestalten“ hofft Ulrich Leggereit, dass noch weitere Kitas sich der Zertifizierung „FaireKITA“ anschließen werden.
Bezirksbürgermeister Klaus Persch gratulierte auch persönlich zu der Auszeichnung: „Fairer Umgang mit der Umwelt und uns allen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Umso wichtiger ist, schon Kindergartenkinder für dieses Thema zu sensibilisieren".
Peace, Frieden, Schalom, Salam
Fairness fängt bei uns selber an

Musikalische Glückwünsche, Spiel- und Pflanzaktionen, sowie Leckereien und Getränke rundeten den Nachmittag perfekt ab. Natürlich ohne Plastikteller und -becher.
FaireKITA Postreitweg – so lernen auch schon die Kleinsten Fairness in ihrem Alltag und finden hoffentlich viele kleine und große Menschen, die es ihnen nachmachen.

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