Werksschließung ist vorerst vom Tisch
Kennametal bleibt am Standort Essen

Der amerikanische Konzern Kennametal Widia Produktions GmbH & Co. KG bleibt als Standort in Essen erhalten. Der amerikanische Mutterkonzern hatte im Juli des letzten Jahres angekündigt, den Produktions- und Logistikstandort schließen zu wollen. Davon betroffen wären auch rund 400 Arbeitsplätze gewesen.

"Mit vereinten Kräften haben wir uns für den Erhalt des Widia-Standortes in Essen eingesetzt", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Der Erhalt des Standortes ist eine gute Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam mit unserer Essener Wirtschaftsförderung werde ich mit dem Unternehmen und den Arbeitnehmervertretern im Gespräch bleiben, um auch in Zukunft möglichst viele Arbeitsplätze in Essen zu erhalten. In dem Zusammenhang bedanke ich mich insbesondere bei der IG Metall sowie den Arbeitnehmervertretern für den Einsatz im Sinne der Belegschaft von Widia."
Bereits in 2017 gab es konkrete Pläne zur Schließung von Teilen des Produktionsstandortes von Kennametal Widia in Essen. Auch damals hatten sich der Oberbürgermeister sowie die Essener Wirtschaftsförderung an unterschiedlichen Stellen für den Erhalt des Werks in Essen eingesetzt. Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft: "Entgegen der ursprünglichen Absicht von Kennametal, das Widia-Werk in Essen zu schließen, werden nun gewerbliche Arbeitsplätze am Standort erhalten. Als Wirtschaftsförderer freut mich dieser Entschluss, obwohl schmerzhafte Einschnitte erfolgen. Deshalb werden wir die Beteiligten auch weiterhin unterstützen, um die Arbeitsplätze langfristig in Essen zu erhalten."

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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