Playoff Eishockey in der Eissporthalle Essen-West
Die „heißeste Phase“ der Saison beginnt gegen Rosenheim

Jubelnde Moskitos nach dem Sieg gegen Landshut in den Playoffs am 11.03.2018 | Foto: Sascha Lamozik - Feenstaub Entertainement
  • Jubelnde Moskitos nach dem Sieg gegen Landshut in den Playoffs am 11.03.2018
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Wenn am Freitag um 19:30 Uhr im emilo Stadion in Rosenheim die Scheibe aufs Eis fällt, hat sie begonnen, die heißeste Phase des Jahres für die Wohnbau Moskitos Essen. Denn die Stechmücken müssen zum Start in die diesjährigen Oberliga Playoffs zunächst zum Tabellenvierten der abgelaufenen Hauptrunde der Oberliga Süd. Zwei Punkte fehlen den Moskitos, um mit dem Heimrecht starten zu können. So muss das Team zunächst auswärts antreten und hat dann direkt eine ganz weite Strecke zu bewältigen, denn bis zum Spielort des ersten Spiels sind es etwa 700 km.

Der Gegner, gegen den die Playoffs starten, ist im deutschen Eishockey schon als Schwergewicht zu bezeichnen. Langjähriges Mitglied der verschiedenen ersten Ligen im deutschen Eishockey, haben die Bayern immer starke Mannschaften auf dem Eis gehabt. In den 1980 er Jahren wurden die Rosenheimer drei Mal Deutscher Meister. Diverse andere Titel gesellen sich zu diesen Erfolgen um den Verein in Bayern. Spieler wie Manfred Ahne, Dieter Hegen, aber auch Ernst Höfner, Jaroslav Pouzar, Franz Reindl und Hans Zach kreuzten auf Rosenheimer Eis ihre Schläger mit den Gegnern.

Die Starbulls haben hohe Ziele, DEL 2 darf es sein, hörte man aus Bayern. Ob das Team von Cheftrainer Manuel Kofler dazu das Zeug hat wird man in den Spielen gegen die Moskitos sicherlich sehen können. In der Meisterrunde der Oberliga Süd hagelte es aber auch deutliche Niederlagen gegen Regensburg, auch die Selber Wölfe konnten zwei Mal gegen die Starbulls gewinnen. Beim Kader der Starbulls trifft man auch auf Spieler, die im Westen der Republik aktiv waren, Manuel Neumann in Dortmund und Duisburg, Dusan Frosch hat für Köln und Iserlohn DEL gespielt, dann lange Jahre in Bad Nauheim. Tom Pauker war gar mal für ein Spiel als Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim am Westbahnhof und dann ist da noch Robin Slanina, der die Moskitos in der aktuellen Saison nach 10 Spielen Richtung Rosenheim verließ.

Der Start in die Playoffs wird für die Wohnbau Moskitos sicherlich ein schweres Spiel, denn im heimischen emilo Stadion, welches 4.750 Zuschauer fasst, wird es nicht gerade leer und leise sein. Vielleicht schafft es das Team der Moskitos ja, unbeeindruckt von der Kulisse, eine gute Ausgangsposition für das am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen West) stattfindende Rückspiel zu erreichen. Denn auch am Sonntag wird es sicherlich voll werden, im Stadion am Essener Westbahnhof. Und das Team braucht für das Rückspiel jede Unterstützung, die die Mannschaft von den Rängen bekommen kann. Dass das möglich ist hat man in der Saison am Westbahnhof für einige Spiele sehen können, auch am Essener Westbahnhof war für ein paar Spiele wieder dieser laute, volle, Westbahnhof. Die Moskitos wollen es wieder voll und laut, denn die nächste Runde zu erreichen wäre ein Ziel.
Personell hat Cheftrainer Frank Gentges bereits signalisiert, dass bis auf Carsten Gosdeck wohl alle Mann an Board sind. Die besten Voraussetzungen also, um mit einem starken Essener Publikum den zwar schweren, aber auch nicht unmöglichen Weg ins Viertelfinale der Oberliga Playoffs schaffen zu können. Im Achtelfinale, in der diejenige Mannschaft eine Runde weiterkommt, die als erste drei Siege erringen konnte, geht es nach dem Spiel am kommenden Freitag, 15.03. und am Sonntag, 17.03. am Westbahnhof, direkt am Dienstag, 19.03. weiter. Die Termine für mögliche weitere Spiele wären Freitag, 22.03. um 20 Uhr am Essener Westbahnhof und ein mögliches fünftes Spiel würde am Sonntag, 24.03. um 17 Uhr in Rosenheim stattfinden.

Autor:

Uwe Vogt aus Wattenscheid

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