Der erste Spatenstich rückt näher

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Bauen heißt Arbeit. Nicht nur beim Errichten der Mauern und Zwischendecken, sondern auch schon im Vorfeld.
„Die Baugenehmigung ist da“, freute sich der Geschäftsführer des Schmallenbachhaus, Heinz Fleck, sichtlich über die amtliche Mitteilung. „Nun startet der Submissionstermin.“
Dabei werden die Angebote der Firmen gesichtet, die den Zuschlag für das Projekt in der Fröndenberger Innenstadt gern hätten. Bekanntlich will die Senioreneinrichtung eine „Filiale“ auf der Brache des abgerissenen Modehaus „Riekenbrauck“ in der Ruhrstadt errichten.
Insgesamt 2.200 Unternehmen wurden angeschrieben, mehr als 1.000 haben die Leistungsverzeichnisse angefordert.
Schließlich sind rund 400 Antworten eingegangen, die nun den 48 Gewerken (Anzahl der Einzelausschreibungen) zugeordnet werden müssen. Im 20-Minuten-Takt werden die Umschläge geöffnet. Dabei hat sich Fleck die Unterstützung von Arnold Schlüter und Claudia Rörig vom Ingenieurbüro „Haack + Klauke + Schlüter“ gesichert, die auf diesem Gebiet große Erfahrung haben. Außerdem sitzen Horst Schilling (Schmallenbachhaus) und Anja Öchsner (Architekturbüro Feddersen, Berlin) mit am Tisch.
„Der günstige Anbieter ist zwangsläufig nicht immer der beste“, erläutert Schlüter. „ Alle Angebote werden dreifach geprüft. Und zwar rechnerisch, fachlich und sachlich.“
Es muss schließlich alles stimmen, ein Zahlendreher ist schnell passiert. Und die heimischen Handwerker haben durchaus Chancen. Bei den Erdarbeiten ist ein Wickeder Unternehmen beispielsweise ganz vorn gelandet.
Wie groß die Hoffnungen auf einen lukrativen Auftrag sind, zeigt die Tatsache, dass gleich sieben Vertreter von zehn Anbietern bei der Öffnung ihrer Angebote auf den Hirschberg gereist waren.
„Das ist praktizierte Marktforschung“, weiß Arnold Schlüter. „Selbst wenn der Auftrag in anderen Händen landet, können die Unternehmen doch feststellen, wo es bei ihnen gehakt hat.“
„Jetzt kommt noch ein kritischer Weg“, schmunzelt Heinz Fleck. Denn am Freitag, 12. August, dem letzten Tag vor seinem Urlaub, fährt er zum Bistum in Paderborn. Hier wird schließlich über die Baufreigabe entschieden.
„Jetzt hoffe ich, dass die geplante Gesamtsumme von 7,3 Millionen Euro nicht überschritten wird“, hofft der Geschäftsführer. Sonst könnte es doch noch Probleme geben. Wenn alles klappt, erfolgt der erste Spatenstich im September. Bezugsfertig ist das Gebäude dann nach Ostern 2013.
Dabei ist die Nachfrage nach den sieben Wohnungen schon riesig. 50 Anfragen hat es bereits gegeben. Schließlich sei die Lage auch einmalig. Alles eben und fußläufig ist die Fröndenberger Innenstadt und auch Kulturschmiede und Himmelmannpark in ein paar Minuten zu erreichen, zeigt Fleck einen Pluspunkt auf.
Und die drei Praxen sind auch schon vermietet.
Die Höhe der Mieten können allerdings erst nach Vergabe der Bauaufträge bekannt gegeben werden, wenn die wirklichen Kosten feststehen.

Autor:

Peter Benedickt aus Fröndenberg/Ruhr

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