Ein Jubiläum zum Abschied des Bergbaus

Im Februar 1993 endete auf Nordstern eine Ära. Während aktuell die letzte Steinkohle-Zeche geschlossene wird, feiert man in Horst auf Nordstern den Abbaubeginn des schwarzes Goldes vor 150 Jahren. Foto: Privat
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  • Im Februar 1993 endete auf Nordstern eine Ära. Während aktuell die letzte Steinkohle-Zeche geschlossene wird, feiert man in Horst auf Nordstern den Abbaubeginn des schwarzes Goldes vor 150 Jahren. Foto: Privat
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Das Jahr 2018 ist ein denkwürdiges: Mit der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet endet eine Ära für die ganze Region. Zudem nahm vor exakt 150 Jahren die Zeche Nordstern in Horst die Kohleförderung auf. Aus diesem Anlass lädt das Geschichtsforum Nordsternpark in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Nordstern und in enger Kooperation mit der Stadt Gelsenkirchen am Samstag, 8. September, in den Nordsternpark ein.

„Wir wollen an die Anfänge des Bergbaus erinnern und verdeutlichen, dass Wandel im Ruhrgebiet immer stattgefunden hat, und – wie das Beispiel Nordstern zeigt – jedes Ende die Chance zu einem Neuanfang bietet“, so der ehemalige Betriebsratsvorsitzende von Nordstern, Reinhold Adam, der die Veranstaltung initiiert hat.
An historischer Stätte, nämlich rund um den Besucherstollen im Nordsternpark, findet dazu von 11 bis 17 Uhr eine Veranstaltung ganz im Zeichen des Bergbaus statt.
Es präsentieren sich unter anderem verschiedene Gelsenkirchener Initiativen, die sich um Erhalt und Erinnerung der Bergbaugeschichte in der Stadt kümmern. Dazu gibt es passende Musik, Lesungen und auch das kulinarische Angebot ist ganz auf regionale Produkte abgestimmt.
Zur Einstimmung spielt ab 11 Uhr das Bergwerksorchester Consolidation, bevor Oberbürgermeister Frank Baranowski gemeinsam mit Reinhold Adam die Veranstaltung eröffnet. Weiter geht’s von 12 bis 15 Uhr im Programm mit „Lieder außem Ruhrpott zum Mitmachen mit Wolle“, wohinter sich Wolfgang Höfener verbirgt, und auch „Rudy Cash“ alias Reinhold Kämmerer besingt seine Bergbauerinnerungen mit viel Herz und Charme.
Dazu öffnet der Nordsternturm mit seiner Aussichtsplattform und das Museum mit der Ausstellung „Wandel is‘ immer“. Beide können kostenlos besucht werden. Am Stand von Vivawest gibt es während des Festes dazu entsprechende Eintrittsbändchen.
Angeboten wird außerdem eine Führung durch den Nordsternpark. Sie dauert etwa eine Stunde und startet um 15 Uhr am Stollen. Im Stollen selbst trägt die Musikerin Jessica Buri um 15 und 16 Uhr spannende „Märchen, Sagen und Geschichten mit Klang und Musik“ aus dem Ruhrgebiet vor.
„Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die dem Bergbau verbunden sind und waren oder die einfach neugierig auf einen wichtigen Teil der Geschichte unserer Stadt sind“, so Markus Schwardtmann, Leiter der städtischen Öffentlichkeitsarbeit. Die Stadt Gelsenkirchen präsentiert auf dem Fest zahlreiche Publikationen rund um das Thema Bergbau zwischen Resse und Rotthausen.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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