Querbeet, statt WM-Finale - Am Sonntag gibt es im Metropolengarten drei kleine Konzerte

Marc Dahmen kennt man aus diversen Auftritten im Wohnzimmer GE. Stimmungsvolle bekannte Schlager sind sein Markenzeichen.
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  • Marc Dahmen kennt man aus diversen Auftritten im Wohnzimmer GE. Stimmungsvolle bekannte Schlager sind sein Markenzeichen.
  • Foto: Helmut Warnke
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Das Kulturfestvial Querbeet im Metropolengarten hinter der Villa Dahlbusch in Rotthausen geht auch in dieser Woche mit diversen Veranstaltungen weiter.

Dabei wurde nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft spontan für den letzten Veranstaltungstag ein kleiner Konzertreigen mit ins Programm aufgenommen.

Mittwoch, 11. Juli: Ein Poetry Slam

In Zusammenarbeit mit den drei Gelsenkirchener Slamveranstaltern, CafeSatz, Poesieduell und WortGEwaltig gibt es ab 19.30 Uhr ein Outdoor Poetry Slam.
Jeder Teilnehmer eines Poetry Slams folgt der eigenen Poetik, inhaltliche oder formale Vorgaben gibt es nicht. Auf Slambühnen finden sich deshalb alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst, von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten.
Der Sieger dieses Abends wird dann vom Publikum ermittelt.

Donnerstag, 12. Juli: Ein Konzert mit der Saz

Medet Kalkan aus Bielefeld ist ein Straßenmusiker von hoher Qualität. Man trifft ihn und seine Musik in den Einkaufsstraßen von Gelsenkirchen und Umgebung. Im Metropolengarten ist er ab 19 Uhr zu Gast.
Vor 16 Jahren wurde Kalkan bei einem Arbeitsunfall durch ein zusammenstürzendes Baugerüst verletzt. So schwer, dass beide Beine oberhalb des Knies amputiert wurden. Seitdem widmet er sich noch stärker dem Instrument, das er schon sein halbes Leben spielt.
Dass Medet Kalkan auch eine imposante Stimme hat, zeigt er bei den Interpretationen der Lieder seines Vorbildes Asik Veysel, eines blinden türkischen Saz-Spielers. Darin geht es um die Verbrüderung der Menschheit. Diesem Vorhaben hat sich auch Kalkan verschrieben, der ausschließlich Volkslieder, nichts Religiöses, zum Besten gibt.

Freitag, 13. Juli:Ein Jazz-Konzert

Seit mehr als 20 Jahren ist die Band um den Essener Pianisten Meinhard Siegel, jedenfalls mit Ausnahme des Gitarristen Heribert Horstig, der erst vor zehn Jahren hinzu kam, in unveränderter Besetzung unterwegs.
Im Mittelpunkt des Programmes stehen die Kompositionen von Meinhard Siegel. Seit über 15 Jahren lebt und arbeitet er mehrere Monate des Jahres im schwedischen Värmland. Das spiegelt sich unmittelbar in der Musik der Band wieder: Mal heiter und verspielt, mal melancholisch und verträumt – also skandinavisch im besten Sinne.
Da Meinhard Siegel seit vier Jahren in Gesenkirchen-Rotthausen lebt, ist es für ihn eine Ehre beim Kulturfestival Querbeet ab 19.30 Uhr dabei zu sein.

Samstag, 14. Juli:Lesung mit Musik

Barbara Naziri ist Deutsch-Iranerin mit jüdischen Wurzeln. Die Buchautorin, Lyrikerin und Menschenrechtsaktivistin lebt in Hamburg und sagt über sich selbst: „Ich bin eine jüdische Pflanze in persischer Erde, Blütestandort Norddeutschland.“
Barbara Naziri schreibt Lyrik unter dem Namen Aramesh und liest ab 19.30 Uhr aus ihrem Buch „Märchenspiegel der Aramesh“. Darin geht es um das Mädchen Aramesh, dessen glückliche Kindheit durch einen harten Schicksalsschlag zerstört wird.
So flieht Aramesh aus dem Morgenland, in dem Krieg und Willkür herrschen, über das Meer einem neuen Leben entgegen. Ihre einzige Habe ist eine Walnussdose, in der sich ein geheimnisvoller Inhalt verbirgt. Auf ihrem abenteuerlichen Weg in eine fremde Welt findet sie Freunde und Zuflucht in zauberhaften Märchen der Menschheit, in denen das Gute und die Liebe böse Mächte überwinden, bis auch sie endlich in ihrem neuen Leben ankommt.
Begleitet wird die Lesung vom iranischen Santurspieler Kioomars Musayyebi.

Sonntag, 15. Juli: Kinderflohmarkt

An dem letzten Tag des Kulturfestivals „Querbeer“ findet von 11 bis 16 Uhr ein Kinderflohmarkt statt.
Infos und Anmeldungen zu dem „Deckenflohmarkt“ sind möglich auf www.facebook.com/metropolengarten.
Ab 16 Uhr wird es dann musikalisch im Metropolengarten. Dazu gibt es drei kleine Konzerte, die natürlich wieder ohne Eintritt sind.

Für die Musik sorgen „Schlagersänger“ Marc Dahmen aus Oberhausen, der Singer und Songwriter Michael Siltmann und die Singer, Songwriterin und Straßenmusikerin Martina Lichter aus Oberhausen.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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