GELSENKIRCHENER LANDTAGSABGEORDNETE WATERMEIER UND GEBHARD FORDERN
Sebastian Watermeier und Heike Gebhard fordern: „Flexible Lösungen beim Impfen für Gelsenkirchen“

Sebastian Watermeier und Heike Gebhard fordern: „Flexible Lösungen beim Impfen für Gelsenkirchen“ 
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  • Foto: SPD - GELSENKIRCHEN
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Die weiterhin hohe Zahl an Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass die Lageentwicklung bei der Corona-Pandemie besorgniserregend bleibt. Die große Hoffnung liegt in der Verimpfung der Bevölkerung. „Nun ist NRW ziemlich groß und die örtlichen Strukturen unterscheiden sich erheblich. Daher brauchen wir die Möglichkeit, flexible Lösungen in den Kommunen zu finden“, so die Gelsenkirchener Landtagsabgeordneten.

Einen entsprechenden Antrag hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW für das Plenum in dieser Woche vorgelegt. „Durch eine auf unsere Region angepasste Lösung können wir die Akzeptanz und Impfbereitschaft erhöhen. Dass beispielsweise ältere Menschen, die in ihrer Mobilität zum Teil eingeschränkt sind, selbstorganisiert unzählige Kilometer zum Impfzentrum fahren müssen, kann und darf nicht so hingenommen werden. Dabei darf nicht vernachlässigt werden, dass einige Menschen in ihrem Verwandten – oder Bekanntenkreis schlicht niemanden haben, der sie zum Impfzentrum begleiten kann“, so Sebastian Watermeier.

Der Corona-Rettungsschirm wurde bislang nur kaum in Anspruch genommen. Von den angesetzten 25 Milliarden Euro sind gerade einmal 5 Milliarden verwendet worden. „Am Geld darf die flexible Lösung nicht scheitern, wir brauchen auch in Gelsenkirchen Unterstützung vom Land. Pragmatische Lösungen gibt es: Die Stadt Gelsenkirchen bietet ihren Bürgerinnen und Bürger, die in der Mobilität eingeschränkt sind oder keine Begleitperson haben, einen Taxi-Service zum Impfzentrum an. Dabei übernimmt die Kommune den größten Teil der Kosten“, erklärt Heike Gebhard.

Das Land NRW verfügt über die finanziellen Mittel aus dem Rettungsschirm, um Angebote wie den Taxi-Service in den Kommunen einzurichten. Stattdessen wird die Stadt in dieser Fragestellung in Stich gelassen. „Die Impfung der Menschen in Gelsenkirchen scheitert mit Sicherheit nicht an der Bereitschaft der Bevölkerung. Gesundheitsminister Laumann muss endlich Fakten und vor allem Möglichkeiten schaffen, damit wir die Bürgerinnen und Bürger vor Ort schnellstmöglich mit dem dringend notwendigen Impfstoff versorgen und den Kampf gegen das Virus ein für alle Mal gewinnen können“, so die Gelsenkirchener Landtagabgeordneten abschließend.

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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